Wer die 90er musikalisch nicht verschlafen oder aufgrund später Geburt verpasst hat, der wird den Namen Chris Cornell sicher ein Leben lang mit musikalischen Großtaten verbinden. Nun hat der gute Mann insgesamt schon 13. Alben aufgenommen. Wer erinnert sich nicht gerne an Temple Of The Dog zurück? Ganz zu schweigen von seinem musikalischen Vermächtnis mit Soundgarden. Der Mann ist sicher ein ganz Großer der alternativen Musik. Die Kategorie und Schublade, die im Normalfall an dieser Stelle geöffnet wird, ersparen wir uns hier mal, denn unter dem Strich bleibt es bei unvergesslicher Rockmusik. Auch nach dem Ende von Soundgarden verschwand er nicht in der Versenkung, sondern lieferte mit seinem Solodebüt „Euphoria Morning“ ein viel gelobtes Werk ab. Mit Audioslave wurde dann aus den Überresten von Rage Against The Machine und eben Cornell eine weitere Supergruppe ins Leben gerufen. Dieses Kapitel ist nun auch abgeschlossen. Selbstredend ist Chris Cornell natürlich weiter aktiv und so gibt es schon seine nächste Arbeit mit „Carry On“ zu bewundern.
Auch wenn Cornell mittlerweile in Paris lebt hört man den fünfzehn Tracks auf „Carry On“ seine musikalischen Wurzeln deutlich an. Zunächst scheint alles wie gehabt. Eröffnet wird die Scheibe von „No Such Thing“ welches auch trotz akustischer Gitarre in den Strophen ordentlich rockt und Fans von Soundgarden und Audioslave sicher nicht verschrecken wird. Auch das folgende „Poison Eye“ fährt auf dieser Schiene weiter und hätte sicher auch ein Plätzchen auf einem Soundgardenalbum gefunden. Das gefällt schon und macht Spaß, aber war im Vorfeld der Scheibe nicht irgendwie auch die Rede von Blues, Soul und R& B Einflüssen? Und tatsächlich, die härtere Rockschiene wird dann mit „Arms Around Your Love“ verlassen. Ein Song mit einem Ohrwurmrefrain und schöner Gesangslinie, der dazu noch die introspektive Seite von Cornell zum Vorschein bringt. „Safe And Sound“ besticht dann mit einer astreinen Bläsersektion. Mit seinem souligen Gesang dürfte Cornell sicher den ein oder anderen überraschen, dazu gesellt sich dann noch eine gospelartige Atmosphäre und fertig ist eine neue musikalische Facette. „Shell Never Be Your Man“ wartet mit einem schönen Bassthema auf. Insgesamt wird der Song sicher durch die Rhythmussektion getragen. Nett, aber nicht herausragend. „Ghosts“ kommt fast schon als belangloser Popsong daher, wird aber vom Refrain noch mal gerettet. „Killing Birds“ lässt die erste Albumhälfte dann wieder mit etwas mehr Drive ausklingen.
Wer sich bisher gefragt hat, was mit Cornell nicht stimmt, als er „Billie Jean“ von Michael Jackson für sein Album aufgenommen hat, der wird staunen. Chris Cornell hat es nämlich geschafft den Song so zu interpretieren, dass es einer aus seiner eigenen Feder sein könnte. Schleppend und kaum wieder zuerkennen schält sich das gute Stück aus den Boxen, dazu singt und schreit sich der gute Chris die Seele und Stimme aus dem Leib, dass es ein Fest ist. „Scar On The Sky“ ist zwar psychedlisch angehaucht, insgesamt aber etwas dick aufgetragen. „Your Soul Today“ besticht mit einem simplen aber doch schönen und rockigen Gitarrenthema in den Strophen, dazu geht der Refrain noch gut ins Ohr, was will man mehr? „Finally Forever“ ist ein countryeskes, kleines Stück, was erst etwas belanglos erscheint, nach mehrmaligen Durchgängen sich allerdings doch im Ohr festsetzt. Hymnen für die großen Stadien beherrscht Herr Cornell auch, wie er mit „Silence The Voices“ unter Beweis stellt, dazu darf auch gerne das Feuerzeug geschwenkt werden. Reduzierter und nachdenklicher geht es dann mit dem schönen „Disappearing Act“ weiter, bevor „You Know My Name“ in die Zielgerade einbiegt. Der Track des letzten Bond Films dürfte ja hinlänglich bekannt sein. Ist halt ein typischer Bond-Song, mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Abgerundet wird die Scheibe dann würdig, aber unspektakulär von „Today“.
Fazit: „Carry On“ wird sicher nicht die Rockwelt aus den Angeln heben und wer Chris Cornell bisher nicht mochte wird ganz sicher auch ohne dieses Werk leben können. Trotzdem ist es Cornell über weite Strecken gelungen, trotz des ganzen Gemischtwarenladens und der verschiedenen Stile ein über weite Strecken doch sehr stimmiges Album aufzunehmen. Vieles auf „Carry On“ konnte man von Cornell so erwarten, aber deswegen macht die Scheibe nicht weniger Spaß, da ist bei fünfzehn Stücken auch der ein oder andere nicht ganz so gelungene Moment zu verkraften.
CHRIS CORNELL ROCKS!!!!!
Das beste Album was ich mir dieses Jahr gekauft habe ist und bleibt seine Solo Scheibe ” Carry On”
Wahnsinnig umhauend!!!
Von den beiden Grunge Hymnen ” No such Thing” und “Poison Eye” bis hinzu dem James Bond Klassiker ” You know my Name” und dem Bonus Track “Today” rockt das Album bis in den Boden hinein!!!
Chris Cornell hat sich mal wieder selbst übertroffen, als er dieses Album produzierte.
Zum Meisterwerk,gab es ja noch ein klasse Konzert in Berlin!
Der Mann hats drauf und das bei einem Alter von 43 Jahren!
Dieses Jahr feiert er sein 20-jähriges Musikjubiläum und auch privat läuft es glänzlich für den ehemaligen Soundgarden-,Audioslave- und Temple of the Dog Sänger.
Nachdem er sich von seiner Band Audioslave rund um Tim Commerford,Tom Morello und Brad Wilk verabschiedete, war schon klar dass er einen Neustart wagt. Ich glaube da spreche ich im Rahmen von jedem Chris Cornell Fan, wenn ich sage das es ein Riesenerfolg werden könnte!!
Chris Cornell in seiner Blütezeit!
Einfach wunderbar
Wer ihn live in Berlin verpasst hat, kann dies warscheinlich im nächsten Frühjahr wiederholen. Sein Gitarrist Yogi sagte, dass er nachdem Chris Cornell seinen nächsten Europa-Konzert-Besuch geschafft hat,gerne mal nach Island fahren würde um zu performen!!
Also aufgepasst, haltet die Ohren auf, wenn Chris Cornell wieder den Weg nach Deutschland wagt!
Ja, ihr merkt schon es gibt viel über Chris Cornell zu sagen…
Wer die Terminveröffentlichungen von seiner Welttour nicht verpasssen möchte schaut am besten gleich mal bei meiner eigens angefertigten Chris Cornell Fanseite vorbei.
Wer allerdings kein Englisch kann,könnte mich kontaktieren, einfach bei meiner Website vorbeischaun und unter “About me” gehen,dort findet ihr meine E-Mail Adresse.
Hier mal der Link für meine Website
www.freewebs.com/ccfluttergirl
Und nochwas zu Chris Cornell zu sagen:
Gutaussehender Mann mit einem Sinn für Musik und Familie!
Klasse Typ, Klasse Musik
Chris, gib uns noch einmal 20 Jahre deiner wunderbaren Musik!!
oder einfach ausgedrückt:
~ to be yourself is all that you can do ~ yeahah ~
Viel Spass noch und vergesst nicht meine Website zu besuchen
Eure Chrissy
Comment by Chrissy — September 18, 2007 @ 8:34 pm