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Casino Steel: There´s A Tear In My Beer

(Wild Kingdom/Rough Trade)

Autor: schlimm / Wertung: 6,5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Casino SteelCasino Steel? Casino Steel da war doch mal was?! Genau, eine Menge legendäre Bands pflasterten seinen Weg. The Hollywood Brats, The Boys und nicht zuletzt The Ramones, bei denen er Teilzeit- und Gastmitglied war. Eine Legende des Punk also. Davon darf man sich allerdings nicht blenden lassen, denn sein neues Soloalbum „There´s A Tear In My Beer“ besticht zwar hier und da durch seinen rauen und zum Teil rohen Klang, ist aber im Grunde seines Herzens ein astreines Countryalbum.

Neben eigenen Songs trägt Steel auch mal Coverversionen von Hank Williams vor oder interpretiert „What A Wonderful World“ neu. Insgesamt wechselt das vierzehn Track starke Album zwischen Licht und Schatten. Die stärksten Momente sind sicher immer die balladesken. Augen schließen, sich auf eine Veranda im Süden der USA träumen und einen schönen Whiskey mit einer dicken Zigarre genießen und die Seele baumeln lassen. Die etwas schnelleren und forscheren Stücke sind zum Teil zu bemüht und die brüchige Stimme von Steel ist nicht immer eine Veredelung für die Songs.

Fazit: Mit „There´s A Tear In My Beer“ ist Casino Steel mitunter ein schönes Album gelungen, wo man aber auch etliche Abstriche machen muss. Wenn man an die Spätwerke eines Johnny Cash denkt, dann kann Mr. Steel freilich nicht mithalten, aber für Freunde des Genre sicher nicht verkehrt das Album mal anzutesten.

http://www.casinosteel.com/

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