Es gibt schon ganz schön viele Geheimtipps im Metal Underground, Burning Skies sind oder waren mal so einer. Die Band stammt aus dem englischen Bristol und verwurstet Thrash, Hardcore, Death und Grindcore zu einer scheppernden Melange. Greed.Filth.Abuse.Corruption ist dabei schon ihr dritter Player, der die Band angeblich von einer noch vehementeren Seite zeigen soll. Gut, allerdings erwartet bei den Zutaten auch niemand einen Kaffeekranz. Dass es bei Burning Skies auf die Fresse gibt, ist obligatorisch. Dass die knapp 28minütige Scheibe aber auch ordentlich daherkommt, erfreulich. Am Besten sind die Engländer dann, wenn sie auf ihre Hardcore-Roots setzen und rhythmisch eher hoppeln als von der Geschwindigkeit dran ziehen. Die gelegentlichen Grindcore-Ausbrüche hätte man sich sogar gerne sparen können. Ansonsten sollte man einmal Songs wie den Opener Warhate oder Emocalypse anchecken. Die belegen nämlich, warum der Krach Spaß macht.
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Burning Skies: Greed.Filth.Abuse.Corruption
(Lifeforce Records)
Autor: DJ / Wertung: 8.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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