Inhalt: In England versammelt Harry Keoghs neuer Feind seine Vampire um sich. Yulian Bodescu verwandelt das Haus seiner Ahnen immer mehr in einen Ort des Schreckens. Wird Harry vom Vampir Thibor Ferenczy ein Geheimnis erfahren, um die Gefahr zu bannen? Eine Konfrontation scheint unausweichlich …
Kritik: Der Vampirhorror geht in die vierte Runde, Brian Lumley spinnt die Handlungsfäden um die Vampire Yulian Bodescu, Thibor Ferenczy und Faethor Ferenczy sowie den Totenhorcher Harry Keogh und dessen irdischen Kontaktpartner Alex Kyle weiter. Während Alex Kyle zusammen mit dem Leiter des sowjetischen E-Dezernats nach Bukarest reist, um die Überreste von Thibor Ferenczy zu vernichten, erfährt Harry Keogh im Gespräch mit den verstorbenen Thibor Ferenczy, Faethor Ferenczy und Dragosani den Rest der Geschichte um Thibor und Faethor. Zur gleichen Zeit wächst die Gefahr einer Vampirplage, da Yulian Bodescu unkontrolliert den Vampirsamen weitergibt. Zudem scheint Harrys Sohn an dessen übernatürlicher Existenz zu saugen.
Da der vierte Teil nahtlos an den dritten Roman anschließt, ähnelt er diesem natürlich in vielen Kritikpunkten. Dennoch ist die Geschichte diesmal wieder spannender, flotter und verständlicher, der Hörer kann den einzelnen Handlungssträngen besser folgen. Einzige Hürde dürfte Lumleys Hang zur detaillierten Beschreibung von Gewaltszenen sein. Aber Fans der Serie dürfte dies nicht abschrecken, sind sie dies doch von den Vorgängern gewohnt. Und ein Quereinstieg in den vierten Roman ist eigentlich nicht möglich.
Lutz Riedels Leistung ist stark wie beim Vorgänger. Andy Matern hat – wenn ich nicht bei den Vorgängern geschlafen habe – wieder einige neue Stücke herbeigezaubert, die wunderbar in die morbide Atmosphäre passen. Macht Bock auf den fünften Roman.