Inhalt: Die Russen beseitigen noch die Schäden, die Harry Keogh in seiner Endschlacht verursacht hat. Harry erscheint währenddessen in der britischen Zentrale des geheimsten aller Geheimdienste. Er erzählt dort die Geschichte des vernichteten Vampirs Thibor Ferenczy. Doch in England selbst lebt der neue König der Vampire und schmiedet finstere Pläne. Zu glauben, der Kampf gegen die Untoten sei entschieden, ist ein tragischer Irrtum!
Kritik: Man hätte erwarten können, dass sich der dritte Teil der Vampirsage vollkommen neu ausrichtet, da doch die beiden Protagonisten Harry Keogh und Dragosani in einem blutigen Finale den Löffel abgegeben haben. Aber Kreaturen der Nacht setzt zum einen genau am Ende des zweiten Teils an und findet gleichzeitig auch zurück zum Beginn des ersten Bandes: Als ‚Geist’ nimmt Harry Keogh Kontakt mit Alex Kyle auf – und erzählt ihm die Geschichte Thibor Ferenczys, dem alten Vampir, der Dragosani zum Nekromanten ausbildete.
Die Reise geht dabei weit zurück in die Vergangenheit, in ein mittelalterliches Rumänien, in eine Zeit des Krieges. Und in diesem Krieg wächst Thibor Ferenczy als Krieger heran, der seinen Gegnern als Beweis seiner Taten die Finger abschneidet. Als der Vlad ihm einen sonderbaren Auftrag gibt, ahnt er nicht, auf was er sich einlässt.
Im Hier und Jetzt allerdings wächst eine andere Bedrohung heran, ein neuer Vampir, der ebenso brutal und menschenverachtend vorgeht wie Dragosani: Yulian Bodescu. Seiner Unschuld durch den alten Vampir in der rumänischen Erde beraubt, sucht er sich später als Halbvampir seine Opfer.
Erneut setzt Brian Lumley bei seiner Erzählung dabei auf rasante Sprünge in Zeit und Raum. Vom Jahr 1977 zurück ins Mittelalter, von England nach Russland. Dass der Hörer dabei schon mal den Faden verliert, ist man bereits von den Vorgängern gewohnt – und hat gelernt damit umzugehen. Allerdings trübt erneut der mühsame Aufbau der Geschichte, überflüssige Längen und wenig ‚Action’ das Vergnügen. Und wenn dann erneut Phrasen gedroschen werden (‚heißer Samen’) und man manchmal den ausführlichen Beschreibungen schwer folgen kann, erkennt man, dass der dritte Teil zumindest schwächer als Band 2 ist. Wenn die Handlung endlich ins Rollen kommt, ist das Hörbuch leider zu Ende und es wird auf das im Herbst erscheinende vierte Buch verwiesen. Ob es dann erneut einen Sprecherwechsel geben wird: Nach Kerzel und Krauss wird Band 3 von Lutz Riedel gelesen. Der macht seine Sache aber so gut, dass man seine Vorgänger nicht vermisst. Und dafür sorgt, dass man selbst die zähen Passagen zu genießen weiß. Band 4 sollte inhaltlich trotzdem mehr bringen…
Ich habe mit acht aufgehört, Hörspiele zu hören und hatte gedacht, dass mich das nichtmehr reizt, schließlich ist, ein buch zu lesen doch viel besser! Naja, diese Serie macht süchtig! ich habe mir vor fünf tagen den ersten Teil dieser Serie gekauft und gehört. …und dann jeden Tag einen weiteren! wer einmal anfängt, kann nicht mehr aufhören! mir ging es jedenfalls so! Eine eins mit VIELEN Sternen von mir! hoffentlich werden schnell neue Folgen produziert! Und die Sprecher: Dazu muss man, denke ich, nichts mehr sagen! erste Sahne von vorne bis hinten!
Comment by Crossbearer — March 30, 2007 @ 1:42 pm