Inhalt: Totenhorcher Harry Keogh ist auf der Jagd nach einem der gefürchteten Wamphyri-Wesen, das seine Blutgier an uns Menschen stillen will. Um es zu vernichten, entschließt er sich, die fremde Welt dieser außerirdischen Vampire zu betreten. Ein verhängnisvoller Entschluss, der Harry Keoghs gesamtes Leben für immer verändern wird …
Kritik: Mit dem achten Band steuert Brian Lumley Die Vampirsaga zu einem kleinen Finale, das zwar anfangs nach dem furiosen Ende des siebten Teils etwas gemächlich beginnt, sich aber mit dem Eintritt Harry Keoghs in die Vampirwelt rasant bis zum Ende hin steigert. Und vor Allem einiger der zahlreichen Handlungsfäden aus vergangenen Büchern wieder aufgreift, diesen neuen Aspekte hinzufügt oder sie endgültig zu einem Ende bringt.
So taucht nicht nur der Vampir Ferency wieder auf und erfährt Harry Keogh, was aus seiner Frau und seinem Sohn wurde, sondern Harry Keogh kommt auch noch hinter das schreckliche Geheimnis des Herrn des Gartens.
Beim blutigen Showdown macht Lumley dann nicht nur in der Vampirwelt reinen Tisch, sondern lässt auch im Ural die Mauern des russischen Instituts erzittern. Gottlob ohne die zahlreichen Klischees und sprachlichen Mängel des siebten Teils. In dieser Beziehung ist Höllenbrut nicht nur einen Tick, sondern sogar deutlich besser als Blutlust.
So durchlebt man zusammen mit Erzähler Lutz Riedel kurzweilige 290 Minuten, die diesmal wirklich viel zu schnell vergehen. Schade, dass man mit dem nächsten Band erst einmal wieder neuen Schwung holen muss, denn auf diesem Niveau macht Necroscope uneingeschränkt Spaß!