Interviews > Musik > Small Talk

Balboa Inn: Rocky Balboas Uppercut

Autor: DJ / Kommentare: Bisher keine

Balboa InnWer auf der Suche ist nach einer gelungenen Mischung aus Metal und Post Grunge, Bock auf die Mischung Metallica und Alice In Chains hat und gerne die nationale Szene unterstützen will, der ist bei ‘Balboa Inn‘ genau richtig. Die fünf Jungs haben sich zwar erst 2004 gegründet, aber können schon jetzt mit ausgereiftem Songwriting glänzen, das durchaus massenkompatiblen Rock abliefert, der aber nicht peinlich ist. Auch wenn ich mich meistens irre, so sehe ich Balboa Inn doch schon bald auf den Musikkanälen flimmern - wenn sie denn neben Klingeltönen auch noch richtige Musik dort spielen. Vor dem Durchbruch haben wir mal flott Small Talk betrieben.

Stellt Euch doch bitte einmal kurz unseren Lesern vor. Welches Instrument spielt ihr wie lange und wie seid Ihr zur Musik gekommen?

Ian spielt Gitarre seit ´88 und die Musik ist eher zu ihm gekommen, da er als Autodidakt Gitarre gelernt hat. Piot spielt Schlagzeug, Kui spielt Bass seitdem er mit seiner Mutter Gitarrenunterricht hatte, Cellez komt aus der Rockabilly Ecke und singt seit dem er zum ersten Mal Elvis gehört hat. Nik spielt Cello, da seine Eltern nichts anderes erlaubt haben.

Was könnt Ihr als Einflüsse nennen?

Wenn wir Bands nennen müssen, dann sind das wohl Elvis, Beethoven, Michael Jackson, Stone temple pilots, Guns´n Roses, Metallica, 2 Unlimited etc… Aber eigentlich ist der hauptsächliche Einfluss das, was außerhalb der Proben so passiert.

Balboa Inn ist ein Hotel. Warum habt Ihr Euch nach einem Hotel benannt?

Das ist so nicht ganz richtig da der Namensgeber eher Rocky Balboas Uppercut ist und wir mit dem INN den Klang des Namens verschönern wollten. Hauptsache ist, dass in Zukunft der Hotelmanager gefragt wird, warum er sein Hotel nach einer Band benannt hat.

Eure Promo CD ist vielversprechend, allerdings ist Musik heute (leider) nicht mehr das Einzige, was über den Erfolg einer Band entscheidet. Wie wollt Ihr es schaffen?

Wir wissen, dass es schwer wird, aber wir haben über die Frage, ob es klappen könnte oder nicht, nie nachgedacht. Wir richten uns nicht nach dem bestehenden System, sondern glauben fest daran, dass gute Musik nach wie vor gerne gehört wird und wir mit unseren Live-Qualitäten alle überzeugen.

Die Promo habt Ihr mit Arne Neurand und Benni Schäfer aufgenommen. Für eine solch junge Band sicherlich ungewöhnlich, bei ihrer ersten Promo direkt auf solch Namen zurückzugreifen. Dürfte sicherlich nicht gerade billig gewesen sein. Wo habt Ihr den Schotter her?

Wir haben keinen Schotter. Die beiden sind auf jeden Fall sehr talentiert, aber ebenso neu im Geschäft wie wir. Das ist auch ein Grund, warum die Arbeit mit ihnen viel Spaß gemacht hat und wir viel experimentieren konnten.

Wie groß war der Einfluss, den die Beiden auf Eure Songs hatten?

Die Songs waren von uns fertig produziert, bevor wir ins Studio gegangen sind. Dort haben wir an den Strukturen nichts verändert, sondern uns lediglich mit den Sounds der verschiedenen Instrumente beschäftigt.

Und wie seid Ihr schließlich an Harrie Smits geraten?

Harrie Smits kam auf uns zu, nachdem er uns auf einem Gig in Hamburg gesehen hat. Da er auf der Suche nach einer neuen Band war und ihm unser Sound gefiel, kamen wir relativ schnell zusammen.

Habt Ihr damals eigentlich direkt nach einem Cello-Spieler gesucht? Oder hat sich die Sache mit Nik eher so ergeben?

Ian und ich sind zusammen zur Schule gegangen und  sind dann irgendwann auf die Idee gekommen, zusammen zu jammen. Piot und ian haben sich beim hamburger POPKURS kennen gelernt ,und so ergaben sich die ersten Sessions. Uns wurde ziemlich schnell klar, dass wir aus diesem neuen Sound mehr machen wollten.

Wirklich stark finde ich die stimmliche Darbietung von Sänger Cellez. Hat der Mensch Gesangsunterricht genommen oder hat man hier – unter uns – im Studio nachgeholfen. Die Stimme hat sicherlich internationales Format.

Cellez hatte nie Gesangsunterricht und sich immer gegen jegliche Form von technischer Unterstützung gewehrt. Der Typ fühlt halt was er macht.

Wenn Ihr einen Song Eurer Promo als Video auskoppeln müsstest, auf welchen Song würde die Wahl fallen und was würde uns im Video erwarten?

Der Song wäre wohl STATESTON, und im Video würden wohl Dinge wie Selbstvertrauen und Grössenwahn visualisiert werden. Angelehnt an ein Szenario wie bei „I disappear“ von Metallica. Auf jeden Fall auch mit Live-Sequenzen und der einen oder anderen Heli-Cam Einstellung

Zu guter Letzt die Frage: Wie viel Geld gebt Ihr wöchentlich für Kajal aus?

Zu guter Letzt die Antwort: keinen Cent.

No Comments »

No comments yet.

RSS feed for comments on this post.

Leave a comment

Weitere Artikel des Autors

Aktuelle News

Aktuelle Artikel

Navigation


© Dirk Janßen, Webdesign, Webanwendungen & Content Management Systeme.

Sound Base Online Magazin Powered by WordPress - Inhaltsverzeichnis