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Atrocity: Werk 80 II

(Napalm Records / SPV)

Autor: Katze / Kommentare: Bisher keine

Atrocity: Werk 80 II„Werk 80“, da war doch was? Richtig, im Jahre 1997 haben Atrocity bereits unter genau diesem Albumtitel eine Zusammenstellung neu interpretierter 80er Hits im eigenen und für die Band typischen Soundgewand zusammengestellt und konnten damit einen recht spürbaren Erfolg für sich verbuchen. Kein Wunder also, dass man an diesen Erfolg gerne noch einmal anknüpfen möchte. Warum man sich allerdings für den Nachfolger gut elf Jahre Zeit gelassen hat, will sich mir erst einmal nicht erschließen. Ihren Fans zumindest hätten sie die Freude sicherlich schon deutlich früher machen können.

 Und eine Freude dürfte Teil 2 der Reihe durchaus erzeugen, denn Alex Krull und Co haben wieder einmal eine ganze Reihe sehr netter Titel für dieses Werk eingezimmert, allen voran der wuchtige Opener „People Are People“ (Depeche Mode), das druckvolle „Relax“ (Frankie Goes to Hollywood) das saftige „Sun Always Shines on TV“ (A-Ha). Weiteres Highlight für mich persönlich ist die Neuauflage des Ideal Hits „Keine Heimat“. Das Stück war schon im Original eine richtig gute Hausnummer und mit einem frischen, metallischen Anstrich kommt das ganze noch mal nen bisken peppiger rüber. Wer’s ein wenig ruhiger und besinnlicher mag, der ist dann spätestens beim Auskehrer „Forever Young“ von Alphaville bestens aufgehoben.

 Fazit: Atrocity liefern mit „Werk 80 II“ keinen lauwarmen Aufguss ihres 1997er Releases, sondern dürften auch mit der aktuellen Veröffentlichungen ihre Fans und Fans der 80er Mucke gleichermaßen zufrieden stellen können.

Homepage Atrocity

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