Nachdem ich Angra im Jahre 2001 für ihr „Rebirth“ Album doch relativ kräftig abgewatscht und mit das 2004er „Temple of Shadows“ aus Protest nicht mehr angehört habe, sehe ich mich dieser Tage mit ihrem aktuellen Release „Aurora Consurgens“ mehr oder weniger zwangsweise konfrontiert. Mit leichter Unlust wurde die CD also in den Player geworfen und rotiert seitdem doch erstaunlich häufig in meinem Player, denn man muss es den Herren um Sänger Edu Falaschi lassen: sie haben sich anscheinend gefangen und im Vergleich zum mauen „Rebirth“ eine ordentliche Steigerung hingelegt. „Aurora Consurgens“ kommt mit enorm viel frischem Wind daher, wartet mit allerhand eingängigen Melodienbögen auf und präsentiert sich in herrlich rockigem Gewand. Stellenweise fühlt man sich gar an Helloween zu deren besten Zeiten erinnert. Nachdem die Herren von Angra vom Opener „The Curse of Nature“ (mit schönem Rhythmus-Intro) bis zum neunten Track „Scream Your Heart Out“ einen Metal Kracher nach dem anderen rausgehauen haben, wird der Hörer mit „Abandoned Fate“ stilecht mit einer wunderschönen und gefühlvollen Ballade aus diesem Album entlassen. Fazit: Angra sind mit „Aurora Consurgens“ endlich wieder da angekommen, wo sie dereinst begonnen haben, und präsentieren sich so Stark, wie schon lange nicht mehr. Durchaus eine Platte also, die man als Freund Power metallischer Töne ruhig einmal beim nächsten Plattenkauf antesten sollte. 9½ Punkte!
Rezensionen > Musik
Angra: Aurora Consurgens TIPP
(SPV / Steamhammer)
Autor: Katze / Wertung: 9.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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