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A.D.F. (Anti-Demon-Force): Der Clown von Venedig (File 7)

(Hörfabrik)

Autor: DJ / Wertung: 9.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

A.D.F. Der Clown von VenedigInhalt: "Willkommen in Venedig. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in der Lagunenstadt.“ Das hörte sich ja alles ganz entzückend an, aber leider hatte unsere Flugbegleiterin vergessen zu erwähnen, dass es in Venedig gesünder wäre eine kugelsichere Weste zu tragen. In der Nacht vor unserer Ankunft war er wieder zum Leben erwacht und die Gier nach Gold war noch genauso groß wie vor 700 Jahren. Giacomo Tribiani, der Clown von Venedig, lechzte nach dem Edelmetall und kannte keine Gnade, um seine Gier zu befriedigen. Außer ihm machten wir noch Bekanntschaft mit den Caruso Brüdern, ein paar Geldeintreiber mit der Vorliebe für Hautschnitzereien. Aus einem ruhigen Job wird ein knochenharter Fight gegen zwei Irre und Giacomo Tribiani, dem Clown von Venedig.

Kritik: Horst Kurth hat wieder zurück in die alte Bahn gefunden. Die Serie Mark Tate konnte bisher keinen Blumentopf gewinnen, die letzte A.D.F.-Folge Freibeuter der Hölle zeigte die Demonforce auch in blassem Gewand, das weder gruselig noch lustig war. Und weil man im Norden Deutschlands nicht punkten konnte, geht es diesmal in den Süden Europas. Und die Jungs von der A.D.F. gewinnen mein Herz mit ihrem bislang stärksten Fall zurück.

Die Geschichte ist natürlich wieder mehr Blödsinn als seriöser Horror. Ein nach Geld gierender Clown, der durch die Straßen des heutigen Venedigs trollt und sich dabei mit der italienischen Mafia verbündet. Das ist genauso blöd, wie ein Vampir, ein Samurai, ein Monstermacher, der Herr der Zombies, ein ehemaliger Doktor / Mafioso und eine Vampirlady, die zusammen als Mord(s)liga die Welt das Fürchten lehren. Aber wir lieben solche Geschichten, und ich liebe den Humor und Albernheit, die diesen flotten Fall begleiten.

Da gibt es z.B. diese Szene, in welcher ein kleiner Junge auf einem BMX Rad den Clown nicht vorbei lassen will, weil der Clown ja total bescheuert ausschaut. Und schließlich der Junge (gesprochen von Nicolas Kurth) vom Clown gelinkt ein Bad im Kanal nimmt. Die Szene ist herrlich respektlos und komisch.

Und auch wenn man bei der Hörfabrik immer noch mit den Schwächen der Laiensprecher zu kämpfen hat, ist die Gesamtleistung diesmal durchaus ausreichend. Besonders Oliver Theile als Giacomo Tribiani ist schön durchgeknallt. Und Profi Konrad Halver glänzt als schmieriger Mafioso Charlie Caruso. Nicht zu vergessen das Wiedersehen mit Harry Matschek (gesprochen von Marus Fliedner), der als prolliger Ruhrpott Privatdetektiv zusätzlichen Witz in die Folge bringt.

Ein schönes Bad, eine Kopfmassage mit Koffein Shampoo und Der Clown von Venedig, es war ein schöner Freitagabend. Danke Horst!

Surftipps:
www.hoerfabrik.de
www.clh-board.net

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