Inhalt: Irgendwann, als sich aus der sternenlosen Finsternis die Umrisse bewaldeter Bergkämme formten, waren Gaston die Augen zugefallen. Myrells letzte Worte geleiteten ihn durch einen rastlosen Schlaf. Der Verweser! Ein Name aus Legenden, der ihm fremdartig und unwirklich erschien. Aber die Prüfer hatten seine Rückkehr prophezeit. Und jetzt war ihre Stunde gekommen …
Kritik: Auch bei der vierten Folge der Fantasy-Hörspielserie Abseits der Wege des Teams Sassenberg/Gloge (auch verantwortlich für die Serien Gabriel Burns und Point Whitmark) schleicht sich der Verdacht ein, dass es den Machern eher um Atmosphäre und „locations“ geht als um eine packende Handlung. Denn in der vierten Folge lullt die Erzählung den Hörer geradezu ein, was vor allem daran liegt, dass einem der Ablauf „Gefangennahme -> Flucht -> Freiheit“ noch aus der dritten Folge bekannt vorkommt. Anstatt mit den Zähnen die Fingernägel zu bearbeiten und die Luft anzuhalten, schwelgt man beim Hören vermehrt in bunten, epischen Bildern, die einem die weinenden Gärten und ihre Bewohner näher bringen. Wenn die Folge zum Ende hin Fahrt auf nimmt, sieht man dies mit einer trüben Gleichgültigkeit. Und so hadere zumindest ich auch nach dieser Folge immer noch mit dem vollmundig angepriesenen Serienhighlight.