Respekt hat die Pforzheimer Band Wirksystem sicherlich verdient. Die eigene Popularität durch kostenlose und erwünschte Verbreitung ihrer Songs über Downloads und erlaubtes Brennen zu steigern, ist einfach aber sicherlich effektiv. Außerdem schickt uns die Band nach dem letzten Verriss dennoch freundlich und enthusiastisch ihren neusten Player Zehn - und muss sicherlich damit rechnen, erneut durch den Wolf gedreht zu werden. Denn Tatsache ist: Stärken und Schwächen der Band sind seit Der Himmel brennt, dem letzten Album der Band, auf das an dieser Stelle eingedroschen werden durfte, bestehen geblieben: Auf der Pro-Seite ist sicherlich der Fortschritt im Songwriting zu nennen. Zwar behält man weiterhin die Mischung aus Slipknot, Korn, Fear Factory, Such A Surge und Megavier bei, aber weiß diesmal diese Einflüsse deutlich besser unter einen Hut zu packen. Gesang und Texte hingegen sind immer noch unter dem Durchschnitt. Die Stimmen sind dünn, kraftlos, die Harmonien schief, die Texte pubertär, die Sprache nicht kühn genug, um sich durchzusetzen. Sobald Gesang und Text einsetzten, erinnern Wirksystem an die Grup Tekkan - nur dass im Hintergrund durchaus kompetent auf die Pauke gehauen wird. Mir ist dies immer noch zu wenig, so dass der Band sicherlich nichts anderes übrig bleiben wird, auch weiterhin ihr Können für lau darzubieten – aber das haben viele Hobbys so an sich.
Rezensionen
Wirksystem: Zehn
Autor: DJ / Wertung: 5.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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