Klasse Folkpunk spielen The Go Set, eine junge Band aus Australien, die ich wegen ihrer Musik und des Akzents des Sängers irgendwo nach Schottland oder Umgebung gepackt hätte. Neben der für diese Musik wichtigen Attitüde, Ungezwungenheit und einprägsamen Melodien, sind es vor Allem neben traditionellen Instrumenten Fremdgerät wie Dudelsack, Mandoline, Flöte, Violine oder Akkordeon, welche die Stücke auf The Hungry Mile zusätzlich bereichen. So reihen sich neben einfachem, fröhlichen Mitgröhl-Punk wie Bordeaux oder All the truth and lies auch stark vom erdigen Folk geprägte Nummern wie Tale of a convict oder Scarlet snow und Besinnliches wie Learning slowly oder The hardness of hand. Und auch lyrisch präsentiert man sich authentisch. Wenn die Jungs in The power of youth singen „We have power, we are young, and our voices sing as one.“, glaubt man ihnen das nur zu gerne. Denn alleine diese Zeile bringt den Charakter der Scheibe auf den Punkt. Tolle Platte.
Rezensionen
The Go Set: The Hungry Mile
(Karvin Records/MGM)
Autor: DJ / Wertung: 9.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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