Mit „7“, dem neuen Album von Talisman, hat das italienische Rock Label Frontiers Records mal wieder einen Release am Start, auf den ich persönlich mich bereits im Vorfeld sehr gefreut habe.
Grund hierfür ist vor allem die Tatsache, dass bei dieser Combo mit Jeff Scott Soto ein Sänger am Mikro steht, der für mich zur absoluten Top-Liga in dieser Kategorie zählt. Egal bei welcher Platte dieser Mann den Posten des Sängers inne hat, da muss schon verdammt viel schief laufen, damit solch ein Release für mich ein Total-Flop wird, denn auf den Herren und vor allem seine Leistung kann man sich bisher fest verlassen. Wenn dann noch die begleitende Musik stimmt, dann ist eine Platte unter seiner Mitwirkung auch gleich Hit verdächtig. Und bei Talisman stimmt die Mucke, denn die schwedische Begleitgruppe (das soll jetzt keinesfalls abwertend klingen, des britischen Goldkehlchens hat es richtig fett drauf, was die Herren in der Vergangenheit schon mehr als einmal unter Beweis stellen konnten. Und auch der aktuelle Longplayer „7“ wird da keine Ausnahme bilden, wie sich jeder nach nur wenigen Takten der Platte selber vergewissern kann, denn die insgesamt 11 dargebotenen Songs verfügen über eine ganze Menge Groove, Charakter und individuellem Charme. Abgerundet wird das Ganze durch einen amtlich kräftigen Sound, der ordentlich aus den Boxen rockt und definitiv Spaß macht. Bei Material dieser qualität und Güteklasse scheint die Spielzeit nur so an einem vorbei zu fliegen, was aber nicht weiter schlimm ist, denn so eine Cd und der dazugehörige Player sind bekanntlich geduldig, weswegen man das Teil dann am Besten einfach mehrmals hintereinander hört.
Fazit: Wer auf kräftigen, treibenden Hard Rock steht, dem sei das neue Talisman Album unbedingt ans Herz gelegt. Und wer obendrein wie ich ein Faible für die Sangeskünste des Herrn Soto hat, der bekommt mit „7“ quasi ein Zückerchen noch oben drauf gelegt. 10½ Talismänner!