Rezensionen

Steve Howe: Spectrum

(Insideout / SPV)

Autor: RM / Wertung: 9.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Bild von Steve Howe - SpectrumStephen James Howe wurde am 8. April 1947 in Holloway, London geboren.
Mit 12 Jahren übt er bereits fleißig Gitarre und beginnt unter dem Einfluss von Les Paul sich mehr und mehr mit dem Instrument zu verbinden. Erste kleinere Auftritte hinterlassen nachhaltig Wirkung. Mit 20 Jahren wirkt Steve Howe als Studiomusiker an ersten Hits mit und steigert so seinen Marktwert.

Im Frühjahr 1970 kommt Steve zu Yes. Am 7. Juli 1970 absolvieren die Jungs der Art-Rock Band ihren ersten Auftritt und 1971 erscheint das erste Album unter seiner Mitwirkung – The Yes Album.

Bereits 1975 veröffentlicht Steve Howe mit „Beginners“ sein erstes Solo-Album. Die Gruppe Yes beendet ihren gemeinsamen Weg 1981. Steve Howe gründet im Anschluss 1982 die Band Asia. Ihr bleibt Steve für eine kurze Zeit treu. Mit seinen ursprünglichen Mitgliedern von Yes trifft er sich schließlich wieder 1991. Es entsteht ein neues Album und gleichzeitig wird die Reunion der Band eingeleitet. Bis heute ein erfolgreicher 2. Versuch.
Soviel rückblickend.

Neben der Band Yes war und ist Steve Howe ständig auf der Suche nach großen Herausforderungen. Dies zieht sich über Jahre hin von der Klassik bis zum Rock, vom Pop bis zum Jazz, Country, Weltmusik und Latin.
Ein weites Feld.

Mit „Spectrum“ – sein aktuelles Werk - nutzt Steve Howe nun das gesamte Spielfeld der unterschiedlichsten Musikgenres für seine Kompositionen. Ob klassische Gitarre, ob Rock, ob Country und Blues oder etwas Südamerikanisches und Weltmusik, ob asiatische Klänge, Sitar und Tabla – Steve Howe experimentiert auf allen Gebieten.

Das besondere an „Spectrum“ ist die sommerliche Frische, die das Album verströmt. Ein Hauch von Meer, Exotik und guter Laune.
Der Saitenmagier glänzt mit ausdrucksstarkem und virtuosen Spiel wie zu seinen besten Zeiten. Ob auf „Labyrinth“ – Klassik trifft Rock, ob „Without Doubt“ Ballade trifft Melancholie, ob „Fools Gold“ – Blues trifft Country.

“Spectrum” versprüht eine angenehme Unverfälschte.

Line Up: Steve Howe (Guitar), Tony Levin (Bass), Oliver Wakeman (Keyboards), Virgil Howe (Moog) und Dylan Howe (Drums) – ein Familientreffen.

Tracklisting:
01. Tigers Den
02. Labyrinth
03. Band Of Light
04. Ultra Definition
05. Ragga Of Our Times
06. Ebb And Flow
07. Realm Thirteen
08. Without Doubt
09. Highly Strung
10. Hour Of Need
11. Fools Gold
12. Where Words Fail
13. In The Skyway
14. Livelihood
15. Free Rein

Time: 60:43 min.

Diskographie:
1975 Beginners
1979 The Steve Howe Album
1991 Turbulence
1993 The Grand Scheme Of Things
1994 Not Nesessarily Acoustic
1998 Quantum Guitar
2001 Natural Timbre
2002 Homebrew 1 & 2
2002 Skyline
2003 Elements
2005 Spectrum

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