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Star Wars: Die dunkle Bedrohung(1)

(Universal)

Autor: DJ / Kommentare: Bisher keine

Bild von Star Wars - Die dunkle Bedrohung(1)Inhalt: Als die Handelsförderation eine Blockade über den kleinen republikanischen Planeten Naboo verhängt werden die Jedi-Ritter Qui-Gon Jin und dessen Padawan-Schüler Obi-Wan Kenobi als Diplomaten von Senator Palpatine entsandt.

Sie sollen über eine unblutige Lösung des Konfliktes vermitteln. Die geplanten Verhandlungen finden allerdings nie statt. Naboo wird besetzt. Nun gilt es Königin Padmé Amidala zu retten. Die Flucht vom Planeten gelingt noch, aber aufgrund eines Defektes ihres Schiffes müssen die Jedis mit der Prinzessin auf Tatooine notlanden.

Hier kommt es zur schicksalhafen Begegnung mit dem Sklavenjungen Anakin Skywalker. Qui-Gon Jin kauft den Jungen frei und will ihn zum Jedi ausbilden, sieht er in dem jungen Skywalker doch den Auserwählten, der die "Macht" wieder ins Gleichgewicht bringen kann. Der Rat der Jedi jedoch ist gegen die Ausbildung Anakins.

Kritik: Nun hat es sich endgültig mit den Star Wars Prequels. Zumindest im Kino soll es nun keine neuen Weltraumabenteuer und – schlachten geben. Es hat sich auf der großen Leinwand ausgepiept, ausgestöhnt, ausgezischt, der Krieg der Sterne findet ab sofort nur noch in den heimischen Wänden oder in einer fernen Wirklichkeit statt. Erspart bleiben dem Zuschauer also in nächster Zeit eine Menge dümmlicher Dialoge, nervende Fischköppe, aber auch blitzende Laserschwertkämpfe, beeindruckende Weltraumreisen und diese Spannung, die einen zumindest beim ersten Gucken noch befällt. Die Hollywood Traumfabrik wird um eine Illusion ärmer – auch wenn eine Fernsehserie längst in Planung ist.

Universal legt nun noch einmal die ersten drei Episoden auf. Den Anfang macht natürlich Die dunkle Bedrohung, von Kritikern auch liebevoll Die Große Enttäuschung genannt. Nach Jahrzehnten Star Wars Abstinenz, in welchem die früheren Star Wars-Anhänger ihr eigenen Kontakt mit der Macht im realen Leben genießen durften, schickt Georg Lucas Podracer, Sixth Lords und viele Roboter ins Rennen. Wirklich dunkel war es dann aber nicht, sondern bunt wie ein holländischer Lutscher. Nicht umsonst wird Episode I daher auch als die schwächste Episode gehandelt. Die Hörspielumsetzung kennt dagegen ein Mittel: Kürzen! Jar Jar Bings kommt kaum zu Wort und auch sonst setzt man mehr auf schnelle Handlung, denn auf erschreckende Dialoge. Zwar sind die Erläuterungen zum O-Ton von Joachim Kerzel auch nicht immer frei von Klischees und gähnenden Phrasen, aber dafür pickt man sich die besten Bilder aus dem Film raus. Und weiß diese dem Hörer zurück vor das innere Auge zu holen – wenn er denn den Film gesehen hat. Die Umsetzung kann daher als gelungen angesehen werden, der Inhalt steht noch immer vor den bekannten Kritikpunkten. Für Sammler!

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