Klappentext: Als Sherlock Holmes und Dr. Watson nach einem abendlichen Spaziergang in die Baker Street zurückkehren, wartet ein Besucher auf sie: Dr. Trevelyan. Der Arzt bittet die beiden zu seinem Patienten Mr. Blessington, der davon überzeugt ist, dass bei ihm eingebrochen wurde. Dr. Trevelyan glaubt, dass sein Patient an Verfolgungswahn leidet. Aber Sherlock Holmes bestätigt nicht nur den Einbruch, sondern muss sich schon bald auch mit der Aufklärung eines Mordes beschäftigen.
Die achte Episode der Serie enttäuscht ein wenig: Die Geschichte ist recht schlicht, bietet wenig Mysteriöses und leidet auch etwas unter lahmender Dramaturgie. Man würde ja gerne mitraten, aber die Hinweise sind rar gesät, man findet sich nicht in der Geschichte wieder. Es ist diesmal eher ein Davorsitzen statt ein Dabeisein – man gibt sich interessiert, langweilt sich aber, weil man einfach nicht zum Zuge kommt. Den Todesstoß erhält die Folge schließlich durch die bekannte Hintergrundgeschichte, die man in leicht abgewandelter Form schon häufig gehört hat. Der Patient ist sicherlich eine der schlechteren Sherlock Holmes Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle, die in dieser Fassung lediglich durch die wie immer gut aufgelegten Sprecher ein gewisses Maß an Hörgenuss erzeugt. Die angekündigten Folgen Ein Skandal in Böhmen und Der Baumeister von Norwood versprechen gottlob wieder spannendere Krimikost.