Inhalt: Von der Polizei verfolgt flüchtet der junge John McFarlane in die Baker Street 221B zu Sherlock Holmes. Man verdächtigt ihn, der Mörder des Baumeisters Jonas Oldacre aus Norwood zu sein, doch er beteuert seine Unschuld. Ein schwerer Fall selbst für Sherlock Holmes, denn alle Beweise sprechen gegen McFarlane.
Kritik: Weniger Klamauk, wieder mehr handfeste Kriminalarbeit gibt es in der zehnten Folge, d.h. viele Fakten, viele Indizien, kein Kostümwechsel für Sherlock Holmes und eine Menge Raum für Ermittlungen. Damit einhergehen zahlreiche Ortswechsel und natürlich die obligatorischen Seitenhiebe Richtung Watson. So mag ich meinen Sherlock Holmes am Liebsten: Kriminalunterhaltung zum Mitdenken, mit sauber gezeichneten Figuren, einem eingespielten Ermittlerteam, der schrulligen Randfigur Inspektor Lestrade und einem von Krimikennern zwar erwarteten, aber dennoch interessanten Auflösung. Da die Produktion wie gewohnt ausfällt – inklusive atmosphärischen Wind zum Ende – gibt es hier nichts zu meckern.