Beschreibung: Der Ägyptologe Walberg ist unauffindbar: Wurde er entführt? Oder hat er sich absetzen müssen, weil seine Forschungen alle moralischen Grenzen überschritten haben? Ein grausiger Fund, den Christian Wagner in Walbergs Labor macht, lässt Schreckliches erahnen. Welchem Zweck diente das Labor?
Kritik: Zweite Folge, alter Kritikpunkt: Auch hier wirkt die Verbindung zur Gothic Szene zu gewollt. Die Halloween Party findet nicht wirklich in die Geschichte hinein, Sex & Style der schwarzen Szene wirkt aufgesetzt. Und diesmal stört auch die Musik an einigen Stellen, mutet hineingequetscht und unpassend. Da man aber irgendwie die Aufschrift Schattenreich – die Hörspielserie rechtfertigen muss, wird einen dieses Manko auch in den weiteren Folgen begleiten.
Die Geschichte selber entwickelt sich hingegen diesmal etwas schneller als beim ersten Teil. Ich-Erzähler Christian Wagner verfolgt zusammen mit der Journalisten Tina Müller eine heiße Spur, die sie schließlich in das Labor des verschwundenen Archäologen Wahlberg führt. Und wie schon in der ersten Folge muss Christian erkennen, dass er mehr mit den Ereignissen zu tun hat als ihm lieb ist.
Bis auf die erwähne Halloweenparty wirkt die Episode wie aus einem Guss, ist düster, aber flott. Die nebulösen Andeutungen lassen weiterhören und hoffen. Hoffen auf eine Aufklärung, mit der man sich sicherlich noch etwas Zeit lässt. Vielleicht bekommt man bis dahin die Kinderkrankheiten auch noch in den Griff.