Fröhliche Melodien, ein Offbeat-Schlagzeug und dazu Lyrics, die das schwere Joch der Jugend auseinander bröseln. Kapiert? Happy-Punk der Marke Blink 182 und Green Day schenken uns Scab mit „The difference between us“ ein, ohne dabei ganz so albern zur Sache zu gehen. Denn einen Hauch Melancholie streut die Combo bei Bedarf immer mal wieder ein. Doch krabbelt das Quartett für meinen Geschmack über einen schmalen Grat. Auf der einen Seite nerven die Stimme von Sänger Roman und tausend mal gehörte Akkordfolgen, auf der anderen Seite schenkt die Band dem Hörer auch einige Lichtblicke („Sunny days“). Wirkliche Überraschungen gibt es nicht, dafür nimmt man mit, was nicht fest getackert ist: Bei „Me, myself and I“ schaffen es die Bayern ihren Sound very british anmuten zu lassen, alternativ geht’s bei „What if“ zu. Naja, man fischt halt in vielen Gewässern.
Den Hut ziehen muss man allerdings vor dem klasse gelungenen Booklet. Ein traurig dreinblickendes Lego-Männchen sitzt darauf in einem kleinen Autochen. Niedlich nett.
Rezensionen
Scab: The Difference between us
(Smart Art Music / Radar)
Autor: JK / Wertung: 5.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher 1 Kommentar
1 Comment »
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wo kann man diese CD kaufen verdammt, such jetztert scho die ganze zeit!!!!!!!!
Comment by O.Crap Drummer — July 2, 2007 @ 7:33 pm