Inhalt: Auf dem Planeten Hope liefern sich Synties und Nogks eine tödliche Auseinandersetzung, in die die Bewohner Cattans hineingezogen werden. Selbst als es Ren Dhark gelingt, den Ringraumer endlich flugfähig zu machen, mehren sich nach dem Aufbruch zur Erde die Anzeichen dafür, dass sie auf ihrem Heimatplaneten eine schreckliche Überraschung erwarten könnte. Auf dem Planeten Hope liefern sich Synties und Nogks eine tödliche Auseinandersetzung, in die die Bewohner Cattans hineingezogen werden. Selbst als es Ren Dhark gelingt, den Ringraumer endlich flugfähig zu machen, mehren sich nach dem Aufbruch zur Erde die Anzeichen dafür, dass sie auf ihrem Heimatplaneten eine schreckliche Überraschung erwarten könnte…
Dass sich Ren Dhark ebenso wie Perry Rhodan in die Ohren der Hörbuchhörer spielt, wage ich inzwischen immer stärker zu bezweifeln. Zum einen liegt es an der Qualität der Erzählung, zum anderen aber auch an der Aufmerksamkeit, mit der die Serie behandelt wird: immer noch kein informatives Booklet, immer noch keine musikalischen Intermezzi. Auch das fünfte Hörbuch wirkt lieblos. Und das Ende der Geschichte erfolgt so abrupt, dass man an einen Defekt der CD denkt.
Da die Ren Dhark Romane schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel haben, wirkt das Dargestellte natürlich auch antiquiert. Nach einigen Hörbüchern fällt außerdem auf, dass die ‚Wunder der Technik’ ebenso wie Ereignisse häufig sperrig beschrieben werden und nur zäh den Weg vor die innere Projektion finden. Es fehlt natürlich auch an überraschenden Momenten oder spektakulären Ideen. Ren Dhark stammt aus einer Zeit, als SciFi noch in den Kinderschuhen steckte.
Man sollte aber nicht alles madig machen. Trotz der genannten Schwächen ist man am Schicksal der auf Hope gestrandeten interessiert: Werden sie die fremde Technik irgendwann beherrschen? Wovor flüchten die anderen galaktischen Völker? Was geschah auf Terra?
Doch wie bei vielen Seifenopern ist die Zusammenfassung wesentlich spannender als die Langfassung. Ein Hangeln von Cliffhanger zu Cliffhanger. Und weil die Charaktere bei Ren Dhark ebenso blass bleiben wie die gesichtslosen TV-Soapdarsteller, bleibt Ren Dhark auch mit der fünften Folge deutlich hinter den Erwartungen und irgendwo tief im Schatten seines großen Bruders Perry.