Asche auf mein Haupt. Das Debüt der Band Pump aus dem Jahre 2004 ist im gestreckten Galopp an mir vorbeigerauscht und so ist mir „Against Everyones Advice“ gänzlich unbekannt, aber Kollege Halupczok scheint’s gefallen zu haben und so liegt es an mir, meinen Senf dazu zu geben !!!!
Nachdem die Jungs 2005 einige Probleme überwinden mussten (Label- und Besetzungswechsel), sind sie nun mit neuer Motivation, neuem Label und neuem Drummer (Achim Keller (ex Sanvoisen) wieder da. Mit „Breakdown To Breakthrough“ haben sie auch ein Eisen im Feuer, welches durchaus ihren, vorher erarbeiteten, Status erweitern könnte. Klassischer deutscher Hardrock mit einer tüchtigen Metal Schlagseite, geprägt vom Gesang Marcus Jürgens´ (ex-Brainstorm) und der Gitarrenarbeit von Axel Reissmann und Ulli Hauff. In jeder gespielten Note oder gesungenen Silbe merkt man der Band an, dass sie Erfahrung besitzt und genau weiß, was sie tut. Gewieft ziehen die Herren jede Karte ihres Registers, wohl wissend, dass die CD nur ein Anreiz sein kann. Wofür ? Ganz einfach, die Musik der Herren ist definitive Live Musik. Was man problemlos an Songs wie „Blood On The Blade“, der definitiv der härteste und treibendste Song des Albums ist und sehr an den, für die 80er Jahre typischen, Teutonenmetal erinnert oder den klassischen, Blues angehauchten, Hardrocker „Alright Now“ erkennen kann. Auch wenn es Hardrock/Metal in einer der klassischsten Formen ist, die man spielen kann, so klingt trotzdem nichts angestaubt. Traditionell zwar, aber immer doch eigenständig. Es ist einfach schön ein Album zu hören, bei dem man die Lust, den Spaß, an der Musik noch fühlen und hören kann. Einen großen Beitrag leistet dazu natürlich auch der Sound, für den Tommy Newton verantwortlich ist. Er muss einfach wissen, wie diese Musik zu klingen hat, war er doch als Gitarrist von Victory für einige der wichtigsten deutschen Hardrockalben mitverantwortlich.
„Breakdown To Breakthrough“ ist ein absolut stimmiges Album geworden, welches bis ins Mark traditionell ausgelegt ist, aber dadurch die ehrliche Frische besitzt, die die Szene einfach braucht. Seit langer Zeit hat sich keine Band mehr in dieses Genre vorgewagt und wenn doch, dann nicht mit dem Willen und Können von Pump. Gute Arbeit die Herren….
Rezensionen
Pump: Breakdown To Breakthrough
(Metal Heaven / Soulfood)
Autor: CF / Wertung: 9.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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