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Perry Rhodan: Vorstoß nach Arkon (Silberband 5) TIPP

(EinsAMedien)

Autor: DJ / Wertung: 10.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Bild von Perry Rhodan - Vorstoß nach Arkon (Silberband 5)Inhalt: Auf seiner Suche nach Hilfe im Kampf gegen die Galaktischen Händler erhält Perry Rhodan bei einem Ausflug in die Unendlichkeit von ES, dem Geisteswesen des Planeten Wanderer, eine geheimnisvolle Waffe - den Fiktivtransmitter - mit dessen Hilfe er den Springersippen eine schwere Schlappe beibringen kann. Doch die Patriarchen der Springer geben nicht auf. Von Levtan, dem Verräter, erfährt Perry Rhodan, daß sie sich auf Goszuls Planet treffen, um über neue Maßnahmen gegen die Erde zu beraten. Mit den Mutanten der Dritten Macht und der Seuche des Vergessens durchkreuzt Perry Rhodan die Pläne der kriegerischen Händler. Es gelingt ihm, ein modernes Springerschiff zu erobern, die GANYMED. Nun endlich kann er daran denken, einen Wunsch der Arkoniden Crest und Thora zu erfüllen - er wagt den Vorstoß nach Arkon

Der fünfte Silberband schließt nahtlos an den vierten Band an. Das Volk der Galaktischen Händler, der Springer, stellt weiterhin eine Bedrohung für die Erde dar. Rhodans Reise zu Wanderer, um sich dort Hilfe vom Unsterblichen ES zu erbitten, führt ihn gleichzeitig auf eine Reise nach Barkon, einem entfernten Planeten, dessen Geschichte der Bewohner, der Barkoniden, eng mit dem Ursprung der menschlichen Rasse verknüpft ist. Nach Abschluss dieses kurzen Intermezzos erhält Rhodan von ES einen Fiktiv-Transmitter als neue Waffe, die er im anschließenden Kampf gegen die Springerflotte erfolgreich einsetzt und damit den ersten Angriff der Händler zurückschlägt. Um allerdings zu verhindern, dass die entkommenden Springerschiffe die Position der Erde an ihr Volk weitergeben, benutzt Rhodan Levtan, einen Paria (Ausgestossenen) der Springer, um die Daten in den Schiffen der Springern zu löschen. Dabei muss ein Stosstrupp der Mutanten auf Goszuls Planet, einem von den Springern eroberten Planeten, notlanden. Das dort versklavte Volk stammte einst von den Arkoniden ab, wurde allerdings von den Springern in seiner Entwicklung wieder auf eine frühere Stufe zurückgesetzt. Mithilfe eines ausgeklügelten Plans versucht Rhodan das fremde Volk aus dem Griff der Springer zu befreien und auf Goszul eine autonome Regierung einzusetzen. Dass dabei erkämpfte Schiff der Springer nutzt Rhodan, um Crest und Thora nach dreizehn Jahren endlich wieder zurück in ihre Heimat zu bringen. Doch der Verfall des arkonidischen Volkes ist noch weiter fortgeschritten, so dass auf dem Heimatplaneten der beiden Arkoniden nichts mehr ist wie früher. Die Welt wird regiert von einem riesigen positronischen Gehirn, dem Robotregenten. Und dieser hält die GANYMED fest, während seine Streitkräfte umliegende Völker, die als Bedrohung angesehen werden, auslöscht. Nun ist auch die Erde in Gefahr, wenn dem Robotregent die Koordinationsdaten des Planeten in die Hände fallen.

Während die Fortsetzung der Spingergeschichte, deren Anfang im letzten Silberband Der kosmische Lockvogel für meinen Geschmack eher durchschnittlich ausfiel, auch diesmal nicht wirklich überzeugen kann, so beginnt mit dem zweiten Teil, der Reise nach Arkon, eine neue fantastische Storyline, die gewaltigeren SciFi bietet, als die doch etwas zähe Auseinandersetzung mit den Springern. Der Besuch Arkons bietet einen spannenden Einblick in das arkonidische Leben, in die Dekadenz des Imperiums, in die Macht dieses uralten Volkes und konfrontiert das Team um Perry Rhodan wirklich einmal mit beinahe unlösbaren Problemen und lebensbedrohlichen Konflikten. Zwar hätte man sich auch an dieser Stelle sogar noch einen Tick mehr Tempo gewünscht und auch, dass die Autoren den einen oder anderen Charakter über die Klinge springen lassen, damit die Ereignisse dramatischer und authentischer wirken, aber man darf dabei auch nicht vergessen, dass die Erzählung einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Der strategisch-kühle, rein logisch denkende Robotregent, der der eigentliche Herrscher Arkons nun ist, stellt dafür eine wirklich beeindruckende Gefahr dar, welche in den folgenden Silberbänden für sich überschlagende Ereignisse sorgen wird.Das Volk der Springer nimmt sich dagegen als nicht mehr als bucklige Zeitungsdrücker am frühen Morgen aus! Mit der Brisanz, die am Ende des fünften Bandes aufflammte, darf es gerne im sechsten Band weitergehen.

In Sachen Sprecher und Produktion gibt es auch beim fünften Band nichts neues zu vermelden. Hier bleibt man sich ja seit dem ersten Band im Haus EinsAMedien treu.

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