Inhalt: Perry Rhodan und sein Pilot stürzen über einem urtümlichen Planeten ab, der mitten in einem viele Sonnensysteme umfassenden militärischen Sperrgebiet der Akonen liegt. Sie fallen in die Hände von Eingeborenen, die sie ihren Göttern opfern wollen. Der Tempel im tiefsten Dschungel, wo das blutige Ritual vollzogen werden soll, entpuppt sich als das gewaltige Wrack eines vor langer Zeit ebenfalls hier havarierten Raumschiffs. Als der Priester schon das Messer ansetzt, greift Rhodan zu einer letzten verzweifelten List…
Bisher gibt es meiner Ansicht nach nur zwei wirklich schwache Folgen in der Perry Rhodan Vertonung aus dem Hause EinsAMedien. Das ist vor allem Folge 9 Der Einsame von Terra und die damals doch etwas erzählerlastige erste Folge Die Zone des Schreckens. Mit Unser Mann im All schafft man es gerade noch, nicht auch in diese Klasse zu rutschen, muss aber nach den starken letzten Folgen doch Punkte lassen.
Unser Mann im All, was irgendwie nach Telekomwerbung klingt, kann inhaltlich recht wenig bieten. In einer fernen Zukunft, wo unvorstellbare Technik und ein Strauss an fremden Rassen dem Wort All seine Wirkung verleihen, wirkt dieses schlichte Abenteuer auf einem Planeten mit primitiven Einwohnern und der Bedrohung seitens der Springer recht banal. Und ähnelt vor allem dem Plot des fünften Silberbandes Vorstoss nach Arkon. Überraschungen gibt es bei dieser Vertonung wenig, beinahe wirkt die Erzählung schon klassisch aufgrund ihrer obligatorischen Strukturierung. Selbst das Ende bleibt blass.
Den Sprechern kann man hier keinen Vorwurf machen. Auch wenn die Springer zum Schluss etwas müde wirken, so agieren die Beteiligten doch auf dem typischen, gewünschten Niveau. Auch von der untermalenden Seite gibt es hier nichts zu beklagen. Dass die 16 Folge nur eine einmalige Unterhaltung bleibt, ist einzig und allein dem Inhalt anzurechnen. Und es erschließt sich auch nicht der Sinn, warum man bei einer solch großen Serie nicht wesentlich ‚dramatischere’, ‚innovativere’ Folgen auswählt.