Inhalt: Kontrahent Pyrius Bit ist überwunden - aber Atlans Rückkehr in seine eigene Zeitebene scheitert an einem defekten Chip der Zeitmaschine.
Ihm bleibt keine andere Wahl, als sich auf dem Planeten Schemmenstern unter dem falschen Namen Altao de Camlo in eine Handelsdelegation einzuschmuggeln, die die Zentralwelt Arkon besucht.
Nur auf Arkon III lässt sich der Steuerchip reparieren und gleichzeitig Einfluss nehmen auf die Wahl des Nachfolgers von Pyrius Bit.
Allein dieser neue Sonnenkur entscheidet nach Amtsantritt über Wohl und Wehe von Traversan…
Kritik: Nach der letzten Folge nimmt man mit dem vierten Teil der Atlan Miniserie noch etwas mehr Fahrt aus der Geschichte. Statt Weltraumschlachten gibt es diesmal vor Allem Politik, Politik und Politik. Der geneigte Hörer bekommt einen guten Einblick über die Situation im arkonidischen Imperium in der Vergangenheit, der verwöhnte SciFi Freak mit Hang zu Dramatik und Gewalt wird sich wahrscheinlich furchtbar langweilen. Daran dürfte selbst das Auftauchen der mysteriösen Weltraumnomaden mit ihren gewaltigen Parakräften und den Actionsequenzen zum Schluss hin nichts mehr ändern. Folge 14 plänkelt etwas vor sich hin. Und hat dies leider mit der dreizehnten Folge gemein. Zwar verwöhnen hier erneut die Sprecher und die Produktion das Ohr, aber die Geschichte wirkt wie ein Zwischenspiel, das man vor das große Finale geschoben hat. Und auf dieses Finale wird der Hörer erneut ziemlich lange warten dürfen, wird es zwar am Ende angedeutet, aber auf eine spätere Folge vertagt. Sollten Eins A Medien erneut Jahre brauchen, um die Miniserie fortzusetzen, dürfte dieses Veröffentlichungsmissgeschick für mehr Aufsehen sorgen als die Geschichte selber. Wäre schade, denn ich mag diesen Atlan.