Inhalt: "Die fliegenden Sterne" sind drei wertvolle Diamanten - und das Weihnachtsgeschenk für Ruby Adams von ihrem Patenonkel Sir Leopold. Wo Diamanten sind, sind auch die Verbrecher nicht weit. Aber zum Glück ist an diesem Weihnachtsfest zufällig Pater Brown bei der Familie Adams zu Besuch, um dafür zu sorgen, dass die Steine nicht so bösen Gesellen wie dem Meisterdieb Flambeau in die Hände fallen.
Kritik: Die fliegenden Sterne ist nun auch schon die dritte Folge aus der Serie Pater Brown, aber beim himmlischen Schnüffler wandelt man konsequent auf gewohnten Pfaden: auch diesmal kommt die Folge nur mit wenigen Figuren aus, spielt die Handlung erneut nur an einem Ort. Dem Kammerstück hat man dabei mit den konkurrierenden Figuren des John Crook und des Sir Leopold Fischer noch unterschwellige Gesellschaftskritik beigefügt. Und außerdem mit dem Schluss noch eine ordentliche Moralpredigt des Paters angehängt. Wobei an dieser Stelle Volker Brandt in seiner Rolle des Pater Brown so richtig überzeugend ist – er predigt und hält einen Monolog. Und das Gefühl hat man erneut auch beim restlichen Hörspiel – leider, denn dies bleibt auch das einzige Manko an der Serie; Volker Brandt steht irgendwie immer neben dem Geschehen. Wirklich schmälern kann dies aber das Endresultat auch nicht, ich finde die Serie um den ermittelnden Geistlichen ‚dufte’.