Beschreibung: Aus dem ehemaligen Meisterdieb Flambeau ist durch Pater Browns Hilfe ein ehrbarer Privatdetektiv geworden. Als Flambeau dem Pater stolz sein neues Büro in London präsentiert, geschieht ein grausames Unglück, bei dem eine junge Frau ihr Leben verliert. Aber vielleicht war es gar kein Unglück? Und was hat Flambeaus Hausgenosse, ein Priester der ‘Kirche des Apoll‘, mit dieser Sache zu tun?
Kritik: Während zurzeit der Skandal-Ottfried als Pater Brown über die Mattscheibe wabbelt, gibt es nach vier unterhaltsamen Folgen die erste schwache Episode in der Pater Brown Reihe von Maritim. Die dargebotene Geschichte um den Mord an einer jungen Sektenanhängerin verspricht zwar Spannung und kann mit der Figur des Prophet Kalon einen skurrilen Charakter und starken Antipoden einführen, aber leider reißt einen die Geschichte nicht mit. Sie tröpfelt vor sich hin, führt die Aufklärung recht unspektakulär zu Tage und selbst die Auflösung nach der Auflösung kann einen nicht wirklich schocken. Daran ändern selbst die furios aufspielenden Manfred Erdmann (als propagierender Prophet) und Dagmar Dempe (als bissiges Opfer) nichts. Selbst das Wiedersehen mit dem einstigen Trickbetrüger Flambeau, welches einen Brücke zur dritten Folge Die fliegenden Sterne spannt, kann an dem doch zähen Stück nichts ändern. Selbst ein Pater hat halt einmal einen schwarzen Tag, doch mit der nächsten Folge geht es sicherlich wieder aufwärts. Die Sünden des Prinzen Saradin klingt hoffnungsvoll unanständig. Sicherlich ein gutes Parkett für einen predigen Hobbydetektiv…