Es war einmal…… vor vielen, vielen Jahren…..genauer, vor rund 25 Jahren. Da tauchte urplötzlich, aus den tiefen Gründen des weiten britischen Hochlandes, eine Band auf, die sich „Fiddler´s Dram“ nannte.
Bereits nach kurzer Zeit, erklomm sie die Spitze der britischen Charts und landete mit „Day Trip Bangor“ einen Hit. Doch nur kurz atmete „Fiddler´s Dram“ in Originalbesetzung den unerwarteten Erfolg, denn bereits früh veränderte sich das Lineup der Band.
Kaum standen neue Mannen auf den Brettern, änderten diese flux den Bandnamen in „Oysterband“. – Man wechselte schlicht vom Alkohol zur kulinarischen Delikatesse.
Ein gewagtes Unterfangen.
Von nun an war es nämlich vorbei mit gradlinigem britischen Folk, von nun an wurde Roots Rock auf die Fahne geschrieben. Abertausende waren begeistert. Die Presse kürte die „Oysterband“ zur besten Band der Roots Rock Szene, mit „Wide Blue Yonder“, „Ride“ und „Step Outside“ hinterließen sie der Nachwelt erstklassiges Songmaterial.
Doch den perfekten Eindruck hinterließen die Mannen der Oysterband Live und in Farbe. Sie spielten den härtesten und zugleich melodiösesten Celtic Rock der Insel und gastierten auf vielen internationalen Festivals als Headliner. Mit ihren Songs eroberten sie die Herzen vieler Fans in unzähligen Ländern. Ihre persönlichen Songs animierten zum Lachen, Tanzen, zum Weinen und zum Kämpfen. Die Texte ihrer Songs prägten sich in den Gehirnen der Fans ein. Sie handelten von Gewalt und Politik und erzählten über soziale Ungerechtigkeiten. Und über allem schwebte ein Hauch typisch traditioneller Wurzeln keltischer Musik. Das machte die Band stark.
Die „Oysterband“ – friedliche Rebellen in bester keltischer Tradition.
Das war einmal und kommt nie wieder.
Falsch gedacht.
2005 steht die Oysterband wieder auf der Bühne und gastiert u.a. auch bei uns in deutschen Landen.
„British-Irish Folk On The Rock-Side Of Life“ - „….Ihr asketischen Folk-Puristen da draußen….. zieht euch warm an, denn nun geht die Post ab….!!“
Die Mischung macht´s: Bouzouki, Banjo, Mandoline, Cello, Akkordeon und traditionelle Instrumente des irischen Folk, dazu dynamische Stromgitarren, fettes Schlagzeug und kraftvolle Stimmwerk. Das ist die Oysterband in ihrer reinsten Form.
Und so kann sie wieder jeder in diesem Jahr erleben und neu kennenlernen.
Folk muss eben nicht immer nur am Lagerfeuer stattfinden oder in „unplugged“ Form zum Besten gegeben werden.
Es fing alles mal in kleinen britischen Pubs an, fand aber schnell seine Fortsetzung auf der ganzen Welt. Mittlerweile gastieren sie nahezu in jedem Ecken dieses Planeten.
Wer dennoch auf ein Konzert verzichten muss, leider sind es bis dato nur acht Konzerte, der sollte sich die Jubiläums-DVD ins Haus holen.
„Oysterband – The 25th Anniversary Concert“
Der wahre Fan bekommt mit diesem Werk den perfekten Hintergrund für eine ordentlich gepflegte, alkohol-schwangere Roots-Rock Party geliefert. Da bleibt kein Auge trocken (-. Schwingt die Tanzbeine und lasst es ordentlich krachen. 25 Jahre hinterlassen ihr Spuren.
Ob „Molly Bond“, „Can´t Get Down”, “Mississippi Summer”, “Put Out The Lights” oder “Bright Morning Star” – die Band liefert das volle Programm. Mit dabei, neben den altbekannten Recken John Jones, Alan Prosser, Chopper, Ian Telfer und Lee Partis - June Tabor (Vocals), James O´Grady (Pipes, Violin, Vocals) und Chumbawamba Acoustic (Vocals). Das lohnt sich.
Specials der DVD: Behind The Scenes, aus dem Archiv der Band ein Video „New York 1989“ und die komplette Discographie.
Oysterband – ein Spritzer Zitrone und ein kaltes Glas Chablis…….. schon hat man den Geschmack des Meeres auf der Zunge.
Oysterband – Rise Above Tour 2005: 10.03. Essen/Zeche, 11.03. Kaiserslautern/Kammgarn, 13.03. Trebur/Eigenheim, 14.03. Fulda/Kreuz, 15.03. Nürnberg/Hirsch, 16.03. Hannover/Faust, 17.03. Hamburg/Fabrik, 18.03. Potsdam/Lindenpark.
Tracklisting:
01. Native Son
02. Uncommercial Song
03. If You Can´t Be Good
04. The Lost And Found
05. The Bishop Of Chester
06. Molly Bond
07. Mississippi Summer
08. White Rabbit
09. 20th Of April
10. Everywhere I Go
11. Blackwaterside
12. This Is The Voice
13. When I´m Up I Can´t Get Down
14. The Road To Santiago
15. Blood Wedding
16. The Shouting End Of Life
17. Put Out The Lights
18. Bright Morning Star
Time Total: 122 min.