Rezensionen

Origin: Amoeba

(Relapse)

Autor: SD / Wertung: 9.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Und auch ORIGIN ballern den nächsten Hassbrocken raus. Technicher Ami-Death mit Hyperblast-Grindcore-Einschüben und entsprechenden Röchel/Keif-Vocals überrollt einen höchst hektisch, vertrackt und krank. Sogar so krank, dass die Psychotik dieser Band bei „Amoeba“ z.B. in puncto Hyperventilier-Gekeife und Total-ausflipp-Geschepper schon fast an die härtesten und abgedrehtesten Momente von Strapping Young Lad heranreicht.
Queitschschraddeldröhn, Schepperwummerzimmer, Gurgelgurgelschrei gibts ohne nennenswerte Verschnaufpausen einen Track wüstestem Frickelgeballers nach dem nächsten auf die Fresse. Da muss man schon hart im Nehmen sein. Dabei sind aber auch ORIGIN auf Dauer etwas monoton.
Nicht, dass ich zu weich wäre, das zu ertragen. Nicht, dass ich ein zu hartgesottener oder anspruchsvoller Kerl wäre, um die Geschichte langweilig zu finden. Aber ORIGIN sind aus letztgenanntem Grund schon ein etwas hartes Brot. Denn am Ende der Scheibe angekommen, bin ich wirklich davon satt. Randvoll. Irgendwann habe ich einfach genug – z.B. von diesen von Morbid Angel bis Dying Fetus typischen Riffs und Läufen, wie man sie von jeder „Prog“/„Ami“/„Brutal“ -Death Metal-Band vorgesetzt bekommt. Da muss ich sagen: Gut, dass die CD nicht mal 30 Minuten dauert.
Dennoch machen Origin ihre Sache viel zu gut, als dass man sie nicht entsprechend würdigen sollte, und da sind 9 Punkte mehr als verdient.

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