Rezensionen

Nightingale: Invisible TIPP

(Black Mark / Soulfood)

Autor: Katze / Wertung: 10.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Bild von Nightingale - InvisibleNachdem ich mir den musikalisch sehr umtriebigen Dan Swanö bisher nur in Edge of Sanity Form gegeben hatte, ergab sich mit „Invisible“ endlich mal die Möglichkeit, sich mit Nightingale auch mal eines seiner sonstigen Projekte zu Gemüte zu führen. Schön, dass sich diese Möglichkeit endlich einmal auftat, denn von dem, was ich auf diesem Silberling zu hören bekomme, bin ich mehr als nur angetan.

Bei seiner Hauptband hat Meister Swanö ja nur gelegentlich angedeutet, dass er neben bösen Growls auch honigsüßen Gesang beherrscht, bei Nightingale stellt er diese Fähigkeit über die gesamte Lauflänge unter Beweis. Ferner macht Swanö mit vorliegendem Release einmal mehr deutlich, dass er zum einen über einen breitgefächerten Musikgeschmack verfügt, aber gleichzeitig zum anderen auch über entsprechnde Fähigkeiten, sich in dieser stilistischen Vielfalt selbst zu verwirklichen. Ursprünglich gedacht, um eine gewisse Zuneigung zum Gothic Rock auszuleben, hat sich Nightingale über die letzten Jahre einem völlig anderem Genre zugewandt. Inzwischen steht eine gelungene Mischung aus klassischen Hard und Heavy Rock Elementen auf dem Fahrplan, die weiterhin durch eine gehörige Portion Progressive Rock auf die richtige Betriebstemperatur gebracht wird. Dieser Stilmix wirkt (zumindest auf mich) so mitreißend, dass „Invisible“ sich seit Tagen bereits fest in meinem Player verkrallt hat und jedem anderen Werk den Zugang verwehrt. So ertappe ich mich dabei, wie ich inzwischen regelmäßig eher selten denn schön Songs wie „Still Alive“, „Invisible“, „Mysery“ oder auch „The Wake“ inbrünstig mitjaule, wofür ich nebenbei bemerkt nicht sonderlich gebraucht habe, denn die Nummern verfügen durch die Bank durchaus über ein hohes Ohrwurmpotential. Schön, dass man mal wieder ein Album vorgelegt bekommt, dass eingängig ist, ohne sich in belangloser Langeweile zu verlieren.

Fazit: Da ich – wie eingangs bereits zugegeben

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