Rezensionen

Nick Douglas: Through the Pane

(Painkiller Records)

Autor: JK / Wertung: 5.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Bild von Nick Douglas - Through the PaneNick Douglas ist der Bassist von Doro und sein Soloalbum, das laut Doro-Homepage im Jahr 2002 erschienen ist, liegt jetzt auf meinem Tisch. „Through the Pane“ heißt es – und wie klingt es? Naja, ein wenig wie verkochte Nudeln: weich, matschig, kann man konsumieren, will man aber nicht unbedingt. Klingt wie Reamonn in schlecht.

Für Hardrock ist die Platte viel zu soft, für Radio-Pop nicht gut genug - die Melodien überraschen leider auch nicht, der Gesang ist dünn wie eine mit Rheinuferfiltrat gestreckte Hühnersuppe und die Schlagzeugarbeit auch nicht viel abwechslungsreicher als ein Metronom. Das Bassspiel dagegen ist okay. Immerhin.

Jetzt fällt mir auch das Hauptmanko auf. Douglas, ein gelernter Dicke-Saiten-Zupfer, übernimmt auf einem Solo-Album zu viele Bereiche, die er nicht beherrscht. Davon gehe ich jedenfalls aus. Seine Homepage verrät nur, dass Nick die Platte selbst produziert und komponiert hat. Es gibt im Hardpop-Bereich Platten, die sind besser als „Through the Pane“.

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