Rezensionen

My Shameful: Return to Nothing

(Firebox Records)

Autor: JK / Kommentare: Bisher keine

Bild von My Shameful - Return to NothingVorurteile gegenüber Finnen gibt’s ja eine Menge: Sie saufen zu viel, sind selbstmordgefährdet, blass und sie lieben düstere Sounds – immerhin haben sie ein gutes Schulsystem. Wie auch immer, die Band My Shameful entspricht eher zuerst genannten Klischees. Mit „Return to Nothing“ legen sie eine Scheibe vor, die zähfließend ist wie ein aufgewärmtes Karamellbonbon. My Shameful machen nämlich Doom-Metal, ein Genre, von dem ich gar nicht mehr glaubte, es gäbe das noch.

Gibt’s aber. My Shameful tun allerdings nicht viel dafür, dass man sich eine Wiederauferstehung der Sparte im großen Rahmen wünscht. Tonnenschwere Riffs treffen auf mühsam angeschrägte Akkorde und dazu brüllkreischgröhlt Sänger Sami, als würde er an einer fürchterlichen Diarrhöe in fortgeschrittenem Stadium leiden. Man hört einen Song nach dem nächsten – doch leider ändert sich so gar nichts. Nicht mal gut Gitarren spielen muss man können und die paar runtergestimmten Riffs aufs Band zu rotzen.

Jetzt könnte man die Platte schönreden anstatt zuzugeben, dass „Return to Nothing“ scheiße ist. Metal-Magazine machen auch fleißig. Wer auf My dying Bride stehe, solle sich das mal reinziehen. Einer Note enthalte ich deshalb auch. Ich persönlich halte „Return to Nothing“ dennoch für Müll. Der Name ist Programm.

No Comments »

No comments yet.

RSS feed for comments on this post. TrackBack URI

Leave a comment

Weitere Artikel des Autors

Aktuelle News

Aktuelle Artikel

Navigation


© Dirk Janßen, Webdesign, Webanwendungen & Content Management Systeme.

Sound Base Online Magazin Powered by WordPress - Inhaltsverzeichnis