Rezensionen

Kes: Panama

(OneTake)

Autor: JK / Wertung: 6.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Bild von Kes - PanamaOh wie schön ist Panama: Das haben uns Janoschs Tiger und Bär gelehrt. Schön wäre, wenn ich diese Aussage auf die gleichnamige Platte von Kes anwenden könnte. Doch so richtig vermag mich „Panama“ – das Album hat übrigens schon drei Jahre auf dem Buckel - nicht mitzureißen.

Das liegt insbesondere daran, dass das musikalische Segelboot der Band – der Kahn wird von Kes auf dem Cover stilisiert – bevorzugt durch ruhige Fahrwasser schippert. Hier ein seichter Keyboard-Tupfer, da eine dahingeplinkerte Gitarre … na ja, da regt sich im Pop-Rock-Universum nur wenig. Gott sei Dank nimmt das Seegefährt im weiteren Verlauf an Fahrt auf. Schön wird’s nämlich, wenn sich die Band am Jazz versucht, wie bei „Untimely Contemplation“. Da ist man dann schon mal gewillt, sanft im Sessel hin- und herzuwippen. Auch „Stroking Tin“ kommt gut. Insbesondere, wenn die Gitarre gefühlvoll soliert.

Unspektakulär ist dagegen der Gesang von Sänger Simon, der mich ein wenig an Brian Molko von Placebo erinnert. Insgesamt ist „Panama“ sicherlich keine schlechte Platte, wenn man Musikalität und Umsetzung berücksichtigt, doch bringt sie mich in keinster Weise in Wallung.

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