Mittlerweile rotiert “Getting Away With Murder” bereits zum dritten Male in Folge in meinem Player und ich versuche immer noch krampfhaft in die Mucke von Jewel in the Mire rein zu beißen und den insgesamt 13 Tracks etwas abzugewinnen, aber auch dieses Mal will es mir partout nicht gelingen: Ich find das Album immer noch langweilig und belanglos. Sorry Jungs!
Mag ja sein, dass das holländische Quartett selber auf ihren schwerst posigen 80ies Hard Rock steht, sicherlich werden die Jungs auch ihre Fanbase haben und möglicherweise kann die Mucke live gespielt auch mächtig Laune verbreiten, aber auf CD wirken die Nummern eher antiqiert und vor allem schiebt der Sound kein Stück aus den Boxen. Das soll jetzt nicht heißen, dass die Musik von Jewel in the Mire grottenschlecht sei, aber das Material ist meiner Meinung nach ziemliches Mittelmaß. Man kann die Platte sicherlich mal gut nebenbei hören, aber das wird kaum der Anspruch sein, den die Band an sich selber stellen wird. Schade eigentlich, denn alleine vom sehr stylischen Booklet her hatte ich mir wesentlich mehr versprochen.
Fazit: Das war es noch nicht wirklich, meine Herren von Jewel in the Mire! Ansätze sind zwar zu erkennen, und wer auf Poser / Glam und sonstigen antiquierten Hard Rock steht, der kann ja gerne mal reinhören, mich spricht das Ganze wie gesagt nicht an und ich werde die CD jetzt auch aus dem Player werfen, weil ich nicht glaube, dass der vierte Durchlauf in Folge noch die Kohlen aus dem Feuer zu holen vermag. Neutrale 6 Punkte!