Inhalt: Tödlicher, roter Nebel zieht das Rockytal hinab auf Greyville zu. Er vernichtet jegliches Leben. Selbst Schutzanzüge helfen nicht. Die Analyse des Nebels zeigt keine bekannten Stoffe. Niemand kennt die Ursache dieser tödlichen Gefahr. Professor Futura steht vor einem Rätsel. Nur ein tollkühner Plan verspricht Hilfe. Doch dazu braucht er Jan Tenner.
Kritik: Schon in der zweiten Folge der Serie gibt es den ersten Kontakt mit Außerirdischen. Allerdings erinnert deren Darstellung an die grünen Männchen, die einst Al Bundy seine Socken geklaut haben. Die Gefahr, die vom roten Nebel ausgeht und zuvor Assoziationen mit The Fog geweckt hat, wird relativiert, beinahe verniedlicht. Dramaturgisch schwächelt diese Folge außerdem, weil man nach dem gleichen Muster wie in der ersten Folge verfährt. Statt Riesenspinne wird Mr. Tenner allerdings diesmal in eine Handpuppe verwandelt. Vielleicht hat man damals schon auf Merchandising spekuliert, mit dem man zu Weihnachten die Jungenzimmer fluten hätte können. Dieser Tenner ist neben Flash Gordon sicherlich auch als Mischung aus Big Jim und He-Man sehr gut als Actionfigur geeignet. Komisch, dass man damals nicht entsprechende Produkte entworfen hat. Wo man doch sogar in Fernsehwerbung investierte.
Nach starken Start dann doch eher eine maue Folge. Allerdings lebt Jan Tenner vor Allem von seinen Charakteren, der schicken Synthie-Pop-Mucke, den verehrten Sprechern (Lutz Riedel, Klaus Nägelen, Heinz Giese, u.a.), dem nonchalanten Erzähler, dem später fein gestrickten roten Faden und der einst „Kauf Mich!“-schreienden Verpackung. Da ist es beinahe Nebensache, wenn die Geschichte dann mal nicht so fesselnd ist. Und für Kinder finde ich die Story dann doch schon … ähm… deftig.