Inhalt: In Westland ist der für die Abwehr fremder Flugobjekte verantwortliche Offizier seit Tagen spurlos verschwunden. General Forbett, der Leiter der Sicherheitskräfte, ist äußerst besorgt. In den Händen außerirdischer Kräfte könnte der Offizier gezwungen werden, das neue Abwehrsystem zu verraten. Um dieser Gefahr zu begegnen, schlagen Jan Tenner und Professor Futura einen außergewöhnlichen Plan vor.
Kritik: Und jetzt geschieht etwas Merkwürdiges: Man tauscht in der Serie relativ ‚gefühlkalt’ eine Figur aus. Die Frau an Tenners Seite wird eingefroren und man schiebt ihm einfach eine neue Frau unter. Die hysterische Tanja wird gegen die smarte Laura getauscht. Und Jan Tenner vergießt keine Träne! So als hätte es Tanja nie gegeben, die Frau, die ständig am Rand eines Nervenbruchs stand, wenn der blonde Sonnyboy wieder mal Kopf und Kragen riskierte, s.h. irgendein Serum schluckte, welches nie zuvor eines Menschen Mund passiert hatte. Na gut, wenn auf späteren Covern die schnuckelige Laura auftaucht, die außerdem emanzipiert bis über beide Ohren immer wieder Charakter beweist, da kann man den Jan schon verstehen. Hier am Niederrhein gibt es ja einige Knitterverse über rothaarige Frauen…
Was passiert sonst in der vierten Folge? Wieder einmal Außerirdische. Aber diesmal nicht unfreiwillig böse, sondern wahrhaft durchtrieben. Und weil der gute Tenner diesmal nicht nur eine kreischende Frau, sondern ein Teufelsweib an seiner Seite hat, darf die Geschichte auch um ein paar Agentenelemente erweitert werden. Das gibt der Serie zum ersten Mal ein paar Haken und Ösen. Und weiß weitaus besser zu gefallen als noch die ersten drei Episoden.
Ab der vierten Folge lebt die Serie zusätzlich von den Dialogen zwischen Jan Tenner und Laura. Dass starke Zusammenspiel der beiden Sprecher lässt sich damit erklären, dass Tenner Stimme Lutz Riedel und Laura Sprecherin Marianne Groß auch privat ein Paar sind. Ob es in ihren heimischen Wänden auch so knackig zugeht, bleibt allerdings geheim.