Wenn einem nichts mehr einfällt, dann setzt man halt auf Doom. 1, 2, 3… meins und schon steht im Proberaum der Song. Was auf Wannadie Songs der österreichischen Jack Frost zumindest mit dem fröhlich-traurig rockenden Me and dark and you noch viel versprechend beginnt, endet mit herabgesenkten Liedern und wohligem Schnarchen. Nichts gegen Doom, nicht gegen Gothic Rock, aber wenn man hier noch eine Duftmarke setzen will, dann sollte man mit etwas mehr Leidenschaft und Einfallsreichtum ans Werke gehen. Wannadie Songs plätschert aber schlicht freudlos daher und klingt nach einer Gruppe, die in ihrem miefigen Keller nach guten Songs gesucht, aber nichts als eine Schimmellunge gefunden hat. Vielleicht hätte aus dem ganzen Anliegen ja noch etwas werden können, wenn Sänger Phred Phinster nicht nur tief, sondern auch mit mehr Harmonie und Treffsicherheit gesungen hätte. So schleppen sich die sieben Ausfälle auf Wannadie Songs müde bis ca. 10 Minute vor die Ziellinie und stinken jetzt noch am Straßenrand ab. 6,5 Punkte für die erste Nummer…
Rezensionen
Jack Frost: Wannadie Songs
(Massacre)
Autor: DJ / Wertung: 6.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
No Comments »
No comments yet.
RSS feed for comments on this post. TrackBack URI