Dass Duncan Patterson (Ex-Anathema) bei Antimatter ausgestiegen ist, verwundert schon sehr. Ich hatte immer geglaubt, Antimatter sei seine Band. Und da steigt man nicht aus. Weniger verwunderlich ist, dass sein neues ‚Baby’ Ion sich in ähnlichen musikalischen Fahrwassern befindet. Dunkle, melancholische Weltmusik, düsterer Ethno Rock, Dark Folk, … wie immer man es nennen will. Patterson sucht dabei die Kollaboration mit verschiedenen Musikern, um ein facettenreiches Album zu entwerfen. Patterson selber aus Irland stammend trifft dabei auf die russische Sängerin Emily S. Saaen, die griechische Sängerin Teresa Christodoulou, den australischen Sänger Mark Kelson (The Eternal), Emily Bly (Flöte, Klarinette) aus den USA, Áine O’Neill (Harfe) aus Irland, die Irido Sängerin Valentina Buroni aus Italien, die Sängerin Marcela Bovio (Stream Of Passion, Elfonia) aus Mexiko, Sänger Gustavo Roberto Mateo aus Argentinien, Shane Wearen (Mandoline, Violine) aus Irland, den griechischen Gitarristen Antonis Konstantelos, Percussionist Vangelis Yalamas aus Griechenland, Schlagzeuger Michael Cronin aus Irland und den irischen Percussionisten Keith Horan. Ein wahres Mammut-Muli-Kulti-Projekt, das eine wirklich faszinierende Klanglandschaft aufbaut, bei der die Befürchtung, dass die Musikerschar erdrückend sein könnte, nicht eintritt. Anhänger von frühen Anathema Ethno-Experimenten, den ruhigen Antimatter oder Acts wie Dead Can Dance dürften hier ihr Heil finden.
Rezensionen
Ion: Madre, Protégenos TIPP
(Equilibrium Music)
Autor: DJ / Wertung: 10.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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