Mit großem Spaß und Enthusiasmus geht die Kölner Band Interozitor auf ihrem Demo Hit & Run zur Sache, welches sie in den Burning Ear Studios aufgenommen hat. Songs wie beispielsweise der Opener deadman’s grave machen sicherlich keinen Hehl daraus, dass man Acts wie Entombed ebenso als Vorlieben zu nennen weiß, wie man gerne an einem Blumenstrauß aus Hardcore, Punk und ein wenig Rock schnüffelt. Dass man dabei gesanglich streckenweise genauso herrlich schief ins Mikro plärrt, wie Hetfield in jungen Jahren, mag Feingeister stören, verleiht der Mucke aber andererseits ihre Credibility und Authentizität. Das Songwriting könnte hingegen einen Tick bissiger sein, bietet man doch eigentlich nur mit dem letzten Song shut your face einen kleinen Hit, der mir persönlich aufgrund seines belligen Punk-Flairs aber nicht gefällt. Wer von solcher Mucke nicht genug bekommen kann, sollte den Jungs aber ruhig mal ein Ohr leihen.
Rezensionen
Interozitor: Hit & Run
Autor: DJ / Wertung: 7.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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