Wer mal wieder Bock auf eine derbe Platte hat, bei der er auch nach einer Woche hören die einzelnen Songs kaum auseinanderhalten kann, wird sicherlich bei I Farms viertem Release gut bedient werden. Recht eigenwillig mischt man Hardcore, Metal und Punk zusammen und weigert sich dabei, erkennbare Songs entstehen zu lassen. Beinahe zusammenhanglos wechseln sich Geschrei, Gebetretter, Melodien und Getose ab, so dass das Gesamtprodukt schlicht das Prädikat ‚Krach’ verdient. Früher wäre so etwas schnell ‚Kult’ geworden, heute tut man sich beim breiten Markt und dem großen Angebot schwer, sich solange die Ohren blutig zu hören, bis einem die Platte irgendwie gefällt. Dafür gibt es zahlreiche Bands, die diesen Stil deutlich besser beherrschen und wo das Endprodukt sogar noch Spaß macht. Wer es dennoch einmal versuchen will, sollte vielleicht mit Land of the lost starten. Die Nummer könnte man mit gutem Willen noch als eingängig bezeichnen.
Rezensionen
I Farm: IV
(Go Kart Records)
Autor: DJ / Wertung: 6.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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