Twilight, das Label der deutschen Death Metal Truppe Hexenhammer, sind sich scheinbar bewusst, dass in Bandinfos aus diesem Bereich häufig eine Aneinanderreihung von abgelutschten Phrasen ihren Platz finden. Daher begnügt man sich bei Hexenhammer einfach auf vier schlichte Sätze: Ein Bastard aus Blasts, Technik und Groove. Eines der besten deutschen Debuts im Death-Metal überhaupt. Hexenhammer blasen mit „Divine New Horrors“ zum Sturm. Kaufpflicht!“
Kurz und knapp! Aber durchaus wahr! Hexenhammer setzen vor allem auf Geschwindigkeit, auf ein gewisses Maß an Technik, aber verlieren sich dabei nicht in Highspeed-Gefrickel der Marke Cryptopsy, sondern paaren das Voranpreschen immer wieder mit gewaltigen Grooveauswüchsen, die Sänger Frank aber nicht davon abhalten, Silben um Silbe rasant schnell ins Mikro zu spucken. Ebenso wie meine früheren Genrefaves Deicide behält das Quartett dabei trotz des imposanten ‚Auf-die-Pauke-hauen’ dennoch den Wiedererkennungswert im Auge und verliert sich nicht in einem möglichst brutalen Note an Note knüpfen. Ob die Band damit eines der besten deutschen Death Metal Debuts veröffentlicht hat, darüber möchte ich an dieser Stelle nicht urteilen. Eine überdurchschnittliche Scheibe ist Divine New Horrors aber sicherlich geworden.