Erklingt da Bolt Thrower in meinen Ohren? Aber nein, das ist der erste Song des neuen Heaven Shall Burn-Albums, welches auf den Namen “Deaf to our prayers” hört. Da rappelt es im Karton und wackelt es in der Bude. Mit “Counterweight” startet die neue Langrille also im englischen Camouflage-Look mit Doublebass-Teppich, Riffgewalze und den typisch epischen Harmonien, welche es sich überhaupt auf dem ganzen Album bequem gemacht haben. Weiter gehts mit “Trespassing the shores of our world” und auch hier betritt der Hörer die Gestade der Death Metal Welt. Große Melodien, immer wieder akzentuiertes Schlagzeugspiel mit donnernden Bassdrums, obenauf fette Riffs. Ihr mögt es rockiger? Kein Problem, “Profane believers” wird Euch glücklich machen, versehen mit einer Heavy Metal-Note drückt der Song mit schönen Leads und rhythmischem Riffing. Oder doch lieber groovy? Ebenfalls kein Thema,”Mybestfriend.com” wirds richten. Sänger Marcus Bischoff kreischbrüllt wie eh und jeh ins Mikro und hat seine Jungs wie Revolvermänner um sich geschart, welche aus allen Rohren zielgenau abfeuern, um damit die famose Vorgängerscheibe “Antigone” einen Ticken älter aussehen zu lassen. Century Media sollte HSB schleunigst mit den Warmastern und Peter Tägtgren auf Tour schicken, da passt die Truppe mittlerweile besser rein, als in ein Metalcore-Billing! HSB haben es mit dem vorliegenden Album geschafft, den Core ganz weit hinter sich zu lassen und beglücken die Death Metal-Community mit einem fetten Batzen ihrer Lieblingsmusik und einem Album, welches ohne Ausfälle von vorne bis hinten kracht. Hart und brutal produziert. 10 Sterne wert!
Rezensionen
Heaven Shall Burn: Deaf to our prayers TIPP
(Century Media)
Autor: R@Z€ / Wertung: 10.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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