Die Hank Davison Band macht schon optisch auf dem Cover wenig Hehl daraus, um welche Mucke es hier geht, denn der Totenschädel mit Sonnenbrille, Zylinder und derbem Vollbart gerahmt vom Schriftzug der Band im Harley Davidson Style lässt nur eine Schlussfolgerung zu: Biker-Rock.
Und genau das ist es dann auch, was der geneigte Hörer genau 12 mal auf den Sturzhelm bekommt. Leichter Groove-Rock, gepaart mit Boogie und Blues-Elementen, dazu Texte über das Leben auf dem Highway, Motorräder, Frauen, Motorrad fahrende Frauen, Zocker, Leder, etc. – das ist definitiv die Mischung, die sich der gemeine Biker schon mal gerne aus der heimischen Stereoanlage entgegenwehen lässt bzw. noch lieber auch on Stage auf einem Bikertreffen erlebt. Herzstück des Ganzen bildet natürlich – der Bandname lässt es erahnen – Bandboss und Sänger Hank Davison himself, der mit kratziger Stimme seine Texte auf das musikalische Fundament, das ihm seine Mitstreiter gekonnt legen, baut. Die Jungs wollen die Musik wohl zwar kaum revolutionieren, wissen aber, wie man eine Horde Biker angemessen unterhält und dabei amtlich rockt.
Kurz und gut: Wer dem gepflegten Biker Rock nicht ganz abgeneigt ist, der wird sicherlich an „Hard Way“ seine Freude haben und sollte die Hank Davison Band ruhig mal antesten. Aber auch Quereinsteiger aus der Blues- und Boogie Szene sind hier sicherlich willkommen. 8½ Punkte!