Rezensionen

Generation 6: Kontakt (4)

(Nuebbelita Productions/Hörfabrik)

Autor: DJ / Wertung: 8.5 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Bild von Generation 6 - Kontakt (4)Klappentext: Nach den mysteriösen Zeitverschiebungen auf "Generation 6" bricht ein Forschungsteam zum Asteroidengürtel auf, um dem geheimnisvollen Phänomen auf die Spur zu kommen. Was sie dann aber dort vorfinden, führt alle Beteiligten weit über den Rand von Raum und Zeit hinaus bis an die Grenze, wo das Leben in den Tod übergeht. Währenddessen fällt "Generation 6" in die Hand von Terroristen, die die Datenspeicher der Station plündern wollen. Danach soll die Station gesprengt werden… mit der gesamten Besatzung an Bord. Letztendlich liegt es in der Hand des zurückkehrenden Forschungsteam mit dem gewonnenen Wissen "Generation 6" zu retten. Aber werden sie dieses Wissen auch einsetzen können? Oder werden sie bei ihrer Ankunft nur noch einen schwelenden, toten Trümmerhaufen vorfinden….???

Kritik: Auch nach Hören der vierten Folge kann das Fazit nur lauten: ‚Gebe es ein gut gemachtes Generation 6-Shirt, ich würde es mit breiter Brust tragen’. Die Serie ist in ihrer Art großartig, auch wenn manch einer dies schon als Masochismus abtun würde. Der Laiencharakter der Sprecher ist charmant, auch wenn er in einigen Szenen kaum noch zu ertragen ist. Der Humor ist nicht lässig, aber der Spaß in den Backen der Sprecher ist ansteckend. Die Geräusche sind gut gewählt – und sprengen einem stellenweise das Gehör, wenn man die Geschichten über Kopfhörer hört. Und zu guter Letzt gibt es auch noch das tolle Script, welches mit seinen abstrusen Ideen für Kopfschütteln aber auch Faszination sorgt. Und mit seinen Alltagsproblemen Sci-Fi zum Anpacken bietet. Gut, … man ist selten in eine Terroristin verliebt, die einen versucht hat zu töten, weil man sie mit Pornohologrammen erpresst hat. Aber auch hier erkennt man die Wahrheit zwischen den Zeilen: Die Liebe geht oft seltsame Wege! Und auch wenn die vierte nicht so grell wie die dritte Folge ist, können sich die Macher wieder einmal auf die Schulter klopfen: Unterhaltsame SciFi-Seifenoper in schlechten Pappkulissen, die irgendwann wegen ihres Trash-Charakters Kult sein wird. Schade nur, dass es diesmal keinen Cliffhanger gibt, der einen schon auf die kommenden Folgen einstimmen wird. Ich hoffe doch sehr auf Chapter 5.

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