Beschreibung: Der Vorhang am Fenster wurde ein Stück beiseite gezogen. Larry stellte sich vor, wie sein Besucher wachsam das nächtliche Krankenhausgelände beobachtete. Die Antwort lag ganz nah. "Das Wolfram…?"
"Ich will nicht… brennen", wimmerte die Frau. Notdürftig hatte man sie mit Brandsalben und Verbänden verarztet. Aber der unerbittliche Selbstvernichtungsprozess ihres Körpers war nicht mehr lange aufzuhalten. Das Experiment trat in die letzte Phase.
Kritik: Nach der schwachen 19 Folge bietet die Nummer 20 wieder spannende Mystery, bei der gekonnt Gruselelemente mit der Burns inhärenten Verschwörungsstoryline gemischt wird. Und erinnert damit erneut stark an alte Akte X Folgen, in denen Figuren mit besonderen Fähigkeiten, Kenntnissen oder Erlebnissen verzweifelt geschützt zu werden versuchen – was letztendlich natürlich nicht gelingt, weil die Gegenseite doch schneller ist. Damit die Erzählung in den Burns-Kosmos passt, schafft man noch schnell Verknüpfung mit alten Folgen mittels Wolfram, Dorgan Fink und den Wesen aus den Ammoniten. Beinahe schon eine gute Burns Folge nach 08/15 Muster, die ihr Plus aus Sprecher, Atmo und Kulisse bezieht. Man wiederholt sich langsam an dieser Stelle, was aber auch ein wenig daran liegt, dass einen keine der letzten Folgen mehr wie ein Keulenschlag traf. Spannend, aber nicht fesselnd. Es ist an der Zeit… dass etwas mehr passiert. Angeblich sollen die Folgen 21 / 22 ja die Erleuchtung bringen. Toi toi toi…