Beschreibung: "Das Geräusch kam von der Innenseite des Fensters. Etwas war im Raum. Etwas, das in seinem Versteck kauerte und ihn belauschte und auf den geeigneten Moment wartete, um sich zu regen." Auf der Suche nach der eigenen Erinnerung begibt sich Steven Burns in die Hände von Yellow Ma. Sie begleitet ihn in die Vergangenheit. Dort trifft Steven auf den erbarmungslosen Jäger. "Soll ich dir Träume schicken?" Ein unförmiger Schatten schlich über die Zimmerdecke. Es war, als habe sich die Luft an dieser Stelle in eine kalte Substanz verwandelt. Lautlos öffnete sich die Tür. Steven Burns wird mit der Wahrheit konfrontiert.
Die zwölfte Folge der Serie liegt als Sonderedition vor, bei der man dem Wunsch der zahlreichen Serienanhänger nachgekommen ist, die Musik doch als separaten Soundtrack zu veröffentlichen. Zum Soundtrack braucht an dieser Stelle sicherlich nicht mehr viel gesagt werden, dürfte der Hörer doch gerade als eine Stärke der Serie den bombastischen Score herausgearbeitet haben. Feiner Zug vom Label, ein Ohr für die Käufer zu haben.
Ob man dieses Ohr auch bei den tatsächlichen Folgen hat, wird auch mit der zwölften Folge immer noch eine offene Frage bleiben. Auch wenn das Gemosere vor allem das Undurchsichtige, das Offene der Erzählung betrifft, so muss sich der Hörer weiterhin selbst fragen, was er denn sonst von einer Mystery-Serie, die vor allem auf solche Elemente aufbaut, erwartet. Und es ist eine Selbstverständlichkeit, dass die Vorlage aufgrund des zugrunde liegenden Gesamtzusammenhangs nicht mehr geändert werden wird.
Wer sich nun allerdings entnervt abwendet, sollte vorher lieber doch noch einmal ein Ohr riskieren. Wie der Titel schon ankündigt, bietet ‚Die erste Erinnerung’ schon ein paar Brocken Aufklärung.
Steven Burns begibt sich zusammen mit ‚Yellow Ma’ entgegen des Wunsches ‚Bakerman’ auf eine Reise in seine eigene Psyche, um dort das Geheimnis seiner Vergangenheit zu ergründen. Zum Schluss seiner Reise wartet dabei auf Steven eine schreckliche Wahrheit…
… und auf den Hörer ein zischender Cliffhanger, der schnell zur nächsten Folge greifen lässt. Aber ebenso wie die anderen Folgen wartet auch das zwölfte Kapitel mit einem zweiten Handlungsstrang auf, in welchem ‚Joyce Kramer’ und ‚Bakerman’ in einem alten Stollen nach einem weiteren Ammoniten suchen. Diese Storyline hat vor allem den Effekt, die Spannung der tatsächlichen Erzählung etwas in die Länge zu ziehen – den Hörer auf die gern zitierte Folter zu spannen.
Besonders stechen bei dieser Folge das Zusammenspiel von ‚Regina Albrecht’ als röchelnde ‚Yellow Ma’ und ‚Bernd Vollbrecht’ als verzweifelnden ‚Steven Burns’ hervor. Dabei übersieht man beinahe, wie liebevoll die engen Gänge im Bergwerk gezeichnet werden. Gewohnte Qualität also bei der Serie von Universal…