Rezensionen

Force of Evil: Black Empire TIPP

(Escapi / Al!ve)

Autor: Katze / Wertung: 10.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Bild von Force of Evil - Black EmpireNachdem Force of Evil gerade erst letztes Jahr ihr mächtig starkes selbstbetiteltes Debütalbum vorgelegt haben und kurze Zeit später noch eine amtlich Live-DVD nachgelegt haben, lassen die Jungs um Sänger Martin Steene keinen Zweifel daran, dass sie sich jetzt keinesfalls auf ihren Lorbeeren ausruhen, sondern im Gegenteil weiterhin massiv angreifen wollen.

Um ihre Angriffslustigkeit zu demonstrieren, kommen sie also dieser Tage mit ihrem Zweitwerk „Black Empire“ um die Ecke und bieten dem geneigten Metalhead mal wieder 12x Kraftfutter vom feinsten. Für meinen Geschmack und mein Empfinden zwar vielleicht nicht ganz so deftig wie noch beim Debüt, aber keinesfalls sehr viel schwächer, denn die ein oder andere Nummer krallt sich auch dieses Mal schon beim ersten Durchlauf in den Lauscherchen fest. Der Opener und Titeltrack „Black Empire“ gehört beispielsweise genauso in diese Kategorie, wie auch der Stampfer „Death Comes Crawling“, das sehr atmosphärische „Days of Damien“, das von dem sehr getragenen, bisweilen fast schon hymnischen Charakter her an eine Gute-Nacht-Geschichte erinnert, wie sie der Prince of Denmark… sorry, King Diamond nicht besser erzählen könnte, oder auch das sehr rockige „Vorhees Revenge“. Mein absoluter Fave der Truppe, die es übrigens ohne irgendeinen Wechsel im Line-Up zum zweiten Album geschafft hat (scheint ja in dem Business irgendwie selten geworden zu sein, kann man also ruhig mal erwähnen, wenn eine Band auch mal gerne und ohne große Querelen miteinander in einer konstanten Besetzung musiziert), ist allerdings das extrem wuchtige „Back to Hell“, das ich an dieser Stelle ganz besonders als Anspieltipp markieren möchte.

Fazit: Force of Evil setzen bei „Black Empire“ deutlich auf die Trademarks, die auch bereits das Debüt zu einem starken Album gemacht haben, und präsentieren sich ein weiteres mal von der kompromisslosen metallischen Seite. Ich leg mir zwar im direkten Vergleich vielleicht immer noch lieber den Erstling auf, aber alles in allem ist „Black Empire“ ein wohltuend starkes Album, was ich mit 10 Punkten würdigen will!

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