Inhalt: Handelt es sich bei dem alten Greis Sylvester Meyzel nur um ein erwachsenes Kind, dem die Fantasie einen Streich spielt, oder wird er tatsächlich von einem unsichtbaren Gast heimgesucht?
Handelt es sich bei dem alten Sylvester Meyzel nur um einen jung gebliebenen Greis, dem die Phantasie einen Streich spielt, oder wird er tatsächlich von einem unsichtbaren Gast heimgesucht? Als Meyzels nächtliche Alpträume tagsüber zur Realität werden, wendet er sich hilfesuchend an das Detektivunternehmen "Die Dr3i". Jupiter, Peter und Bob kommen ziemlich schnell zu der Erkenntnis, dass Meyzels Schilderungen jeder Logik entbehren. Aber als auch Peters Angstträume Wirklichkeit werden, beginnen die Jungs zu ermitteln.
Vor ihren Augen öffnet sich die Pforte zum Jenseits…
Kritik: Nach Zwangspause wegen diversen Rechtstreitigkeiten, die keiner versteht und die auch niemanden interessieren kehren die drei Juniordetektive aus Rocky Beach wieder auf die Bühne zurück. Die Dr3i nennen sie sich nun. Und außerdem heißt Justus Jonas nun Jupiter Jones und Peter Shaw Peter Crenshaw. Was den amerikanischen Originalnamen entspricht. Dick ist der erste Detektiv aber immer noch. Und die Geschichten immer noch nicht so gut, wie sie zu Beginn der 80er waren. Daran können auch die bunten Werbeplakate nichts ändern, die ich jeden morgen auf dem Weg zur Arbeit an diversen S-Bahnhöfen sehe. Vielleicht war der Bruch mit altem Design und Namen daher ganz gut. Zäsur muss sein.
Warum es mit der zweiten Folge los geht? Weil ich die erste Folge bislang nicht bis zum Ende wach geblieben bin. Die zweite Folge zieht sich nur über eine CD und bietet zumindest eine durchaus interessante Story. Allerdings fehlt es hier schlicht an Rasanz, auch diese Folge schleppt sich ins Ziel. Und die Figur des Sylvester Meyzel ist mit Wolfgang Völz fehlbesetzt. Er mimt zwar gekonnt den komischen Kauz, aber das Kind im Manne nimmt man ihm nicht ab. Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Adnreas Fröhlich hingegen kann man keinen Vorwurf machen: Ihnen merkt man deutlich die Lust am Spiel und die Liebe zu ihren Charakteren an. Auch wenn dies häufig zu einer übertriebenen Darstellung führt. Jupiter Jones ist nun einmal nicht Ben Stiller.
Wenn man Die Dr3i als neue, eigenständige Serie sieht und mit den Drei ??? endgültig abschließt, bietet zumindest die zweite Folge nette, wenn auch nicht überragende Unterhaltung. Gute frische Ideen, werden durch Absurditäten oder alte Kamellen kompensiert. Die Hard-Fans der ersten Stunde dürfte dies das Herz brechen. Ich kann drüber schmunzeln….