Für die Fraktion der Down Fans bzw. Freunde von doomigem Nebelschwadenmetal gibt es mit Def-7 eine günstige Alternative aus deutschen Landen. Der Vierer bestehend aus Gitarrist Johann ‚Tank’ Arnold, Bassist Alex ‚King’ König, Shouter Christian Bruckner und Schlagwerker Alex ‚Bongo’ Hutter schmückt sich nicht nur mit harmlosen Spitznamen, sondern macht auch noch durch eine wirklich fette Produktion und deftige Songs auf sich aufmerksam. Dabei sehen die Burschen gar nicht nach fetten, heroinsüchtigen Bikerboys aus, sondern eher wie die freundliche Metallica-Coverband von nebenan. Stimmenmonster Christian artikuliert sich aber in bester Anselmo-Manier und schafft es dennoch, ohne Volumenverlust ein gewisses Maß an Melodie einfließen zu lassen. Richtig klasse kommt das Quartett dabei bei Nummern wie Hell oder das mit bluesigem Intro versehene Personal apokalypse daher. Wer auf dreckigen Stoner und Doom steht, bei einer Produktion gerne den Bass gleichwertig neben den anderen Instrumenten stehen hat und dabei auch ein Auge zudrücken kann, wenn man nicht wirklich etwas Neues geboten bekommt, liegt hier definitiv richtig.
Rezensionen
Def-7: Mosura
Autor: DJ / Wertung: 9.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher 1 Kommentar
1 Comment »
RSS feed for comments on this post. TrackBack URI
Kann ich nur bestätigen 12/12. obwohl der Sound auf der Scheibe echt Kacke ist.
Comment by Alex — December 17, 2007 @ 2:25 pm