Chaos und Quitscherei pur. Der neuste Streich der Metal Blade-Recken Cattle Decapitation liefert ein Sammelsurium an skurrilen Songaufbauten im Bereich Death Metal meets Grind ab. Ziemlich hektisch schreitet und growlt die Truppe aus San Diego voran und hinterlässt ein Schlachtfeld wie seinerzeit das Dynamo Open Air-Jubiläum. Rauchende Dixie-Klos, verbrannte Erde und abgefackelte Zelte. Sind die Locust-Grindcoreler, die Cattle Decatitation eigentlich als Projekt gründen wollten, ansonsten für köstliche und unappetitlich goreige Cover bekannt, setzen uns CD ein zwar wieder mal tiefgründiges aber ehr unspektakuläres Cover vor. “Rind beißt Mann” sozusagen. So Hintergründig wie die Verpackung ist die Mucke allerdings nicht. Zwar mit intelligenten Texten gespickt, hinterlässt Karma bloody karma musikalisch allerdings einen faden Nachgeschmack. Zu konfus und unausge”gore”n wird hier musikalische Schlachthof- und Steinbruch-Untermalung zelebriert. Vielleicht gewollt, aber nicht Erst-Ligamäßig vorgetragen. Nur heftige Riffs und rasendes Geboller reichen einfach nicht, deswegen schlappe 6 Punkte.
Rezensionen
Cattle Decapitation: Karma bloody karma
(Metal Blade)
Autor: R@Z€ / Wertung: 6.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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